Medizinethik

2025-01-29_Podium
Neuregelung § 218 StGB
Späte Schwangerschaftsabbrüche: Podium des Humanistischen Verbandes Deutschlands – Bundesverband
Auf der Veranstaltung „Neuregelung § 218 StGB: Später Schwangerschaftsabbruch“ am 29. Januar 2025 stellte sich der Humanistische Verband Deutschlands – Bundesverband die Frage: Wie kann der Schwangerschaftsabbruch nach der 20./22. Woche geregelt werden?
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Doctor and patient discussing something while sitting at the table . Medicine and health care concept. Doctor and patient
Neuregelung § 218 StGB
„Später Schwangerschaftsabbruch“ am 29. Januar in Berlin
Anlässlich einer erforderlichen Neuregelung nach möglicher Abschaffung des § 218 StGB lädt der Humanistische Verband Deutschlands – Bundesverband herzlich zur Abendveranstaltung „Später Schwangerschaftsabbruch“ am 29. Januar 2025 in Berlin ein.
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Modell für selbstbestimmtes Lebensende
Palliativgarten
In Herne wird es nun erstmalig ein Angebot für Menschen geben, die mit ihrem Wunsch zu sterben allzu oft im Stich gelassen werden: Neben klassischer Palliativbegleitung und fachkundiger Beratung etwa zum „körpereigenen Leidlinderungsprogramm“ durch Endorphine ist auch eine Freitodhilfe nicht länger ausgeschlossen. Unterstützer ist der Arzt, Autor und Fachbuchherausgeber Matthias Thöns.
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Strafrechtsreform der Ampel
Politik: Vom § 218 ist keine Rede mehr!
Die Ampelkoalition kann sich nicht darauf einigen, eine konsensfähige Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs auf den Weg zu bringen. Die Kernpunkte eines von drei Professorinnen vorgelegten Entwurfs entsprechen den ausführlichen Vorschlägen des Humanistischen Verbandes Deutschlands – Bundesverband. Dieser lädt nun zur Sondierungsrunde im Rahmen seiner Veranstaltung am 13. November ein.
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Paragraf 218 StGB
Zu kurz gesprungen? SPD-Positionierung zu Schwangerschaftsabbruch mit Fetenschutz
Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich in einem am 25. Juni veröffentlichten Positionspapier für eine Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen ein. Gleichwohl soll es laut SPD weiterhin „klare gesetzliche Voraussetzungen“ geben, die mit einem „Schutzkonzept für das ungeborene Leben“ auszutarieren wären. Doch (wie) kann das funktionieren?
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Offener Brief
Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs nach gesundheitsförderlichen, verfassungsrechtlichen und menschenrechtlichen Gesichtspunkten
42 Verbände und Organisationen, darunter auch der Humanistischer Verband Deutschlands – Bundesverband, fordern den Bundeskanzler, die Bundesminister*innen und die Bundestagsabgeordneten der Regierungsparteien auf, noch in dieser Wahlperiode einen Gesetzesentwurf zur Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs zur Beratung und Abstimmung im Bundestag vorzulegen.
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Bild aus dem Bundesarchiv: Demonstration gegen § 218 StGB, Juni 1988 in Göttingen.
Schwangerschaftsabbruch
Genug diskutiert – jetzt muss gehandelt werden
Erwin Kress und Katrin Raczynski nehmen Stellung zu den Ergebnissen der Regierungskommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin. Sie erwarten von der Politik, dass die Kommissionsempfehlung, Schwangeren in der ersten Phase der Schwangerschaft einen straffreien Abbruch zu ermöglichen, zügig umgesetzt wird.
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Prozess gegen Berliner Arzt Dr. Turowski
Sterbehilfe bei psychisch kranker Studentin als Totschlagdelikt
Mit Dr. Turowski (74) muss sich seit dem 20. Februar ein weiterer ärztlicher Sterbehelfer vor Gericht verantworten. Wie bei einer Verurteilung von Dr. Spittler in NRW geht es nun auch in Berlin um eine Anklage wegen Totschlags. Turowski war jahrelang für eine Sterbehilfeorganisation tätig mit dort strengsten Vorsichtsmaßnahmen, die er aber im Fall der chronisch depressiven Isabell R. außen vor gelassen hat.
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Dr. Johann Spittler bei einem früheren Prozess
Haftstrafe für Dr. Spittler
Scharfes Schwert des Strafrechts bei ärztlicher Suizidhilfe
Das Landgericht Essen hat den Psychiater und Neurologen Dr. Johann Spittler wegen unzulässiger Suizidhilfe bei einem Patienten zu drei Jahren Haft verurteilt. Dessen Freiwillensfähigkeit sei nicht gegeben gewesen. Ein allgemeiner Standard dazu wird aktuell von medizinischen Experten in Frage gestellt. Wird der Zugang zur Suizidhilfe durch Ermittlungsverfahren zunehmend erschwert – auch für Menschen, die keine psychischen Störungen aufweisen?
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Fassade des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig
Letztinstanzliches Urteil
Natrium-Pentobarbital darf zum Suizid nicht verkauft werden
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat verkündet, dass Natrium-Pentobarbital zur Selbsttötung nicht in Apotheken zu kaufen und dann beliebig lange zu Hause zu verwahren sein soll. Zwei schwer erkrankte Männer aus Rheinland-Pfalz und Niedersachsen klagten dagegen, dass ihnen das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medi­zin­produkte die Erlaubnis dazu versagt hatte. Wie zu erwarten war, wies das Gericht nunmehr auch in letzter Instanz eine staatliche Erlaubnis zum Erwerb von tödlich wirkenden 15 Gramm dieses Barbiturats als Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz zurück.
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