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Mensch sein
Die Wür­de des Men­schen ist Antast­bar­keit
Wir leben in einer Zeit, die Stär­ke bewun­dert und Selbst­op­ti­mie­rung zum All­heil­mit­tel erklärt. Doch Mensch­lich­keit beginnt dort, wo wir auf­hö­ren, Ver­wund­bar­keit für einen Makel zu hal­ten.
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Weib­li­che Soli­da­ri­tät
Von Krab­ben­kör­ben und Räu­ber­lei­tern
Was wäre, wenn weib­li­che Soli­da­ri­tät zur geleb­ten Pra­xis wür­de – im Büro, in der Poli­tik, im All­tag? Wür­den sich die Macht­ver­hält­nis­se ver­schie­ben? Nicht durch Kampf gegen ande­re, son­dern durch Stär­ke für­ein­an­der.
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Cover des Beiheftes zur Ausstellung „Humanismus. Geschichte und Gegenwart. Der lange Weg zu Toleranz und Gleichberechtigung“ des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Landesverband Berlin, 2006
Eine Kri­tik am „säku­la­ren Huma­nis­mus“
Huma­nis­mus noch immer in der Auf­klä­rung
Huma­nis­mus wird als his­to­risch gewach­se­ne Kul­tur­auf­fas­sung von Barm­her­zig­keit, Bil­dung und Mensch­lich­keit ver­stan­den, die sich in unter­schied­li­chen Tra­di­tio­nen und For­men prak­ti­scher Huma­ni­tät zeigt und nicht auf Reli­gi­ons­kri­tik oder Säku­la­ri­sie­rung ver­kürzt wer­den kann. Die Rede vom „säku­la­ren Huma­nis­mus“ führt dage­gen zu einer Eng­füh­rung auf Auf­klä­rung und Frei­den­ke­rei und ver­deckt die Brei­te sei­ner kul­tu­rel­len und sozia­len Pra­xis – so die Kri­tik von Horst Gro­schopp.
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Liebknecht 200
200. Geburts­tag von Wil­helm Lieb­knecht
Ver­trau­en in die Gestal­tungs­kraft des Men­schen
Bil­dung als Grund­recht, die Tren­nung von Staat und Kir­che und der Glau­be an die Gestal­tungs­kraft des Men­schen: Wil­helm Lieb­knechts Den­ken ver­bin­det zen­tra­le Prin­zi­pi­en des moder­nen Huma­nis­mus. Wir doku­men­tie­ren die Rede von Dr. Feli­ci­tas Tesch, stell­ver­tre­ten­de Prä­si­den­tin des Huma­nis­ti­schen Ver­ban­des Ber­lin-Bran­den­burg, aus Anlass des 200. Geburts­tags Lieb­knechts am 29. März 2026 auf dem Zen­tral­fried­hof Fried­richs­fel­de.
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Eine Ein­ord­nung von Erwin Kress
Staats­leis­tun­gen an Kir­chen und Kir­chen­steu­er – ein huma­nis­ti­sches The­ma?
Die soge­nann­ten alt­his­to­ri­schen Staats­leis­tun­gen an die Kir­chen und der Kir­chen­steu­er­ein­zug durch den Staat beschäf­ti­gen seit Jah­ren gesell­schaft­li­che Akteu­re, poli­ti­sche Par­tei­en und den Bun­des­tag. Auch für den Huma­nis­ti­schen Ver­band Deutsch­lands bleibt die Fra­ge rele­vant: Wel­che poli­ti­schen und recht­li­chen Prin­zi­pi­en lie­gen die­sen Zah­lun­gen zugrun­de, und wel­che Lösungs­an­sät­ze sind für Staat, Kir­che und Gesell­schaft denk­bar?
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Einschränkungen der Suizidhilfe
Kir­che, Psych­ia­trie und poli­ti­sches Roll­back
Ein­schrän­kun­gen der Sui­zid­hil­fe auf­grund ver­meint­li­cher Pres­sio­nen?
In katho­li­schen Ein­rich­tun­gen ist Sui­zid­as­sis­tenz seit Janu­ar 2026 ver­bind­lich unter­sagt. Bischö­fe und Cari­tas beein­flus­sen im Bünd­nis mit der Psych­ia­trie das ange­kün­dig­te Geset­zes­vor­ha­ben zur Sui­zid­hil­fe mit der For­de­rung nach unbe­dingt zu bewah­ren­dem Leben: im Sinn eines unver­füg­ba­ren „Got­tes­ge­schenks“ eben­so wie eines Schut­zes vor inne­rem Druck oder äuße­rem Drän­gen. Damit droht eine Aus­höh­lung des ver­fas­sungs­mä­ßi­gen Per­sön­lich­keits­rech­tes auf selbst­be­stimm­tes Ster­ben.
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