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Die Wah­len in Sach­sen-Anhalt
Lächelnd in den Wider­stand
Was, wenn Freu­de eine Form des Wider­stands ist? Nach dem Wahl­er­geb­nis in Sach­sen-Anhalt ist die Bestür­zung groß. Gera­de für Humanist*innen liegt dar­in eine Auf­ga­be: der Angst etwas ent­ge­gen­zu­set­zen. Ein posi­ti­ves Bild von der Welt, ein gemein­sa­mes Ziel und die Freu­de dar­an, gemein­sam etwas zu gestal­ten.
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Belén de Sárraga
Belén de Sár­ra­ga Hernán­dez (10.07.1874 – 09.09.1951)
Gegen den poli­ti­schen Kle­ri­ka­lis­mus in Spa­ni­en und Latein­ame­ri­ka
Vor 75 Jah­ren, am 9. Sep­tem­ber 1951, starb Belén de Sár­ra­ga Hernán­dez in Mexi­ko-Stadt. Als Jour­na­lis­tin, Schrift­stel­le­rin, Poli­ti­ke­rin, Femi­nis­tin und inter­na­tio­nal täti­ge Frei­den­ke­rin kämpf­te sie vor allem in Spa­ni­en und Latein­ame­ri­ka für die Eman­zi­pa­ti­on der Frau­en und gegen Kle­ri­ka­lis­mus und den Ein­fluss der katho­li­schen Kir­che.
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Huma­nes Lebens­en­de
Moti­va­ti­on: Men­schen­lie­be
Was bedeu­tet Men­schen­lie­be am Lebens­en­de? Humanist*innen tre­ten für Selbst­be­stim­mung ein. Ihr inners­ter Antrieb ist die Lie­be zum Men­schen und zum Mensch­sein. Dazu gehört, dass ein ein­zig­ar­ti­ges Leben bis zuletzt eines sein kann, das der Wür­de, dem Wil­len und der Per­sön­lich­keit jedes Men­schen gerecht wird.
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Deutsch­land im Ver­gleich mit Nach­bar­län­dern
Von der nie­der­län­di­schen und schwei­ze­ri­schen Sui­zid­hil­fe­re­ge­lung ler­nen?
In Deutsch­land bleibt jeder Hel­fen­de zu einer Selbst­tö­tung straf­frei, sofern bei der sui­zid­wil­li­gen Per­son (egal ob krank, alt, gesund oder jung) deren Frei­ver­ant­wort­lich­keit vor­liegt. Zu deren Fest­stel­lung gibt es zwar Kri­te­ri­en laut Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts aus dem Jahr 2020, aber bis­her kei­ne stan­dar­di­sier­ten gesetz­li­chen Ver­fah­ren. Die Schweiz und die Nie­der­lan­de gel­ten als „Pio­nie­re“, in denen Sui­zid- und Ster­be­hil­fe lega­li­siert wur­de. Sie haben dazu sehr unter­schied­li­che Rege­lungs­mo­del­le ent­wi­ckelt. Dies­be­züg­lich kommt es auch in den ande­ren Län­dern Euro­pas je nach natio­na­ler Men­ta­li­tät und Geschich­te zu erstaun­li­chen Viel­fäl­tig­keit.
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Jugend­fei­er-Work­shop zu Trau­er, Ster­ben und Abschied
Dem Tod begeg­nen, bevor er uns begeg­net
Über Ster­ben, Tod und Trau­er zu spre­chen, fällt oft schwer. Ein Work­shop des Huma­nis­ti­schen Ver­ban­des Deutsch­lands | Hes­sen im Rah­men der Vor­be­rei­tung auf die Huma­nis­ti­sche Jugend­fei­er zeigt das Gegen­teil: Wer Fra­gen stellt, Wis­sen erwirbt und selbst gestal­tet, ver­liert die Angst. Höhe­punkt ist ein gemein­sam bemal­ter Sarg für eine anony­me Bestat­tung. Ein stil­ler Akt der Wür­di­gung für einen unbe­kann­ten Men­schen.
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Was macht eine huma­nis­ti­sche Trau­er­fei­er aus?
Wenn das Leben eines Men­schen den Abschied gestal­tet
Eine huma­nis­ti­sche Trau­er­fei­er folgt kei­ner star­ren Lit­ur­gie und kei­nem vor­ge­ge­be­nen Ablauf. Im Mit­tel­punkt steht der ver­stor­be­ne Mensch: sein Leben, sein Wir­ken, sei­ne Bezie­hun­gen, sei­ne Eigen­hei­ten, sei­ne Brü­che, sein Humor und das, was ihn für ande­re unver­wech­sel­bar gemacht hat.
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