Kinderhospiz

Berliner Herz zu Gast beim Bundespräsidenten

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Beitragsbild: Bruno Osuch

Das Kinderhospiz Berliner Herz begleitet lebensverkürzend erkrankte junge Menschen und ihre Familien. Jetzt fand ein besonderer Besuch beim Bundespräsidenten im Schloss Bellevue statt.

Am Diens­tag, 18. Juni 2024 war es end­lich so weit: Nach lan­gen Vor­be­rei­tun­gen wur­den der jun­ge Lorenz zusam­men mit sei­ner Mut­ter, Frau Klar, der Pfle­ge­rin Frau See­lig, der Ver­ant­wort­li­chen für Öffent­lich­keits­ar­beit des HVD-eige­nen Kin­der­hos­pi­zes Ber­li­ner Herz Kat­ja Schrö­ther und des Vor­stands­be­auf­trag­ten für die poli­ti­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on beim HVD, Dr. Bru­no Osuch, vom Bun­des­prä­si­den­ten Stein­mei­er in des­sen Amts­sitz im Schloss Bel­le­vue emp­fan­gen. Es war der Her­zens­wunsch des an einer lebens­ver­kür­zen­den Krank­heit lei­den­den Lorenz, den Bun­des­prä­si­den­ten per­sön­lich ken­nen zu ler­nen und mit ihm über Poli­tik zu spre­chen. Denn Lorenz ist zwar bis zum Hals gelähmt. Aber sein Kopf ist hell­wach, Lorenz ist sehr elo­quent und vor allem unglaub­lich infor­miert über alle poli­ti­schen Gescheh­nis­se in Deutsch­land und der Welt. Und er ist SPD-Mit­glied. Selbst der Bun­des­prä­si­dent war beein­druckt über das her­vor­ra­gen­de Wis­sen des jun­gen Man­nes. Im Anschluss an den Emp­fang wur­de die klei­ne Dele­ga­ti­on noch aus­führ­lich vom Pro­to­koll­chef des Bun­des­prä­si­di­al­am­tes durch das gesam­te Schloss geführt. Und alle waren beein­druckt von den vie­len Details des his­to­ri­schen Schlos­ses, wel­ches vor allem für reprä­sen­ta­ti­ve Zwe­cke genutzt wird. Zum Abschluss beton­te Lorenz’ Mut­ter, dass man die Bedeu­tung des Besu­ches für ihren schwer kran­ken Sohn gar nicht hoch genug ein­schät­zen kön­ne. Er habe sich wochen­lang dar­auf vor­be­rei­tet und gefreut. So etwas gebe ihm Halt und Opti­mis­mus.

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