Rezension

Gabriele von Arnim
„Das Leben ist ein vorübergehender Zustand“ von Gabriele von Arnim
Über Würde in der Hilflosigkeit
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"Im Gefängnis" von Patricia Thoma
Bildergeschichten über das Leben hinter Gittern
Wie lebt es sich hinter Gittern? Patricia Thoma eröffnet mit ihrem Buch "Im Gefängnis" eindrucksvolle Einblicke in den Alltag von Inhaftierten und ihren Familien. Thomas Schneider zeigt in seiner Rezension, warum das ungewöhnliche Werk nicht nur Vorurteile hinterfragt, sondern auch wertvolle Impulse für den Humanistischen Lebenskundeunterricht und Gespräche über Freiheit, Strafe und Resozialisierung bietet.
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John Davidson (Robert Aramayo) erklärt Tourette
Filmkritik
„I swear – verflucht normal“
Kein Entkommen und trotzdem die Möglichkeit eines erfüllten Lebens: Der Kinofilm „Verflucht normal“ („I swear“) erzählt die bewegende Geschichte des Tourette-Aktivisten John Davidson und nähert sich den Fragen von Behinderung, Selbstverständnis und Akzeptanz auf charmante wie irritierende Weise.
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Arthur Pfungst
Zum neuen Buch von Horst Groschopp
Von der Freidenkerei zur Volksbildung. Der Neue Frankfurter Verlag und seine Geschichte
Ein wiederentdecktes Inventuren- und Bilanzbuch eröffnet einen neuen Blick auf den Neuen Frankfurter Verlag. Horst Groschopp zeigt, wie Arthur und Marie Pfungst dort freidenkerische und dissidente Literatur zusammenführten und damit die Volksbildung nachhaltig förderten. Eine Rezension von Andreas Schulz.
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Zum Buch „Klare, lichte Zukunft“ von Paul Mason
Muss unser Humanismus politischer werden?
Was bleibt vom Glauben an den Menschen? In „Klare, lichte Zukunft“ fordert Paul Mason eine Rückbesinnung auf die universalistischen Menschenrechte und den freien Willen – als Gegenentwurf zur „Religion“ des Marktes und zur neuen Gläubigkeit gegenüber Maschinen. Humanismus, so das Plädoyer, muss heute politischer und widerständiger gedacht werden.
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Ferdinand-Tönnies-Denkmal im Schlosspark in Husum. Der Soziologe gehörte 1892 zu den Gründern der Deutschen Gesellschaft für ethische Kultur.
Deutsche Gesellschaft für ethische Kultur
Eine ethische Kultur anstelle von Religionen
Die Deutsche Gesellschaft für ethische Kultur wurde im Oktober 1892 gegründet. Der Band „Aus der Ethik eine Religion machen. Der praktische Humanismus einer sozialliberalen Kulturbewegung“ des Kulturwissenschaftlers Horst Groschopp und des Historikers Eckhard Müller zeichnet erstmals die Geschichte dieser Organisation und ihrer Zeitschrift nach und stellt ihre wichtigsten Akteure vor.
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Zum neuen Buch von Bernd Stegemann
„Was vom Glauben bleibt“
In seinem aktuellen Buch „Was vom Glauben bleibt“ beklagt der Dramaturg Bernd Stegemann den Verlust religiöser Orientierung und die „atheistische Apokalypse“. Rezensent Johannes Schwill, Präsident des Humanistischen Verbandes Nordrhein-Westfalen, zeigt, warum dieser Rückgriff auf den Glauben zu einer unvollständigen Antwort auf gesellschaftliche Probleme führt.
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v.l.n.r. Rooney Mara als Ona, Claire Foy als Salome, Judith Ivey als Agata, Sheila McCarthy als Greta, Michelle McLeod als Mejal und Jessie Buckley als Mariche 

in director Sarah Polley’s film

WOMEN TALKING

An Orion Pictures Release

Photo credit: Michael Gibson
Filmkritik
Sarah Polleys neuer Film „Die Aussprache“
Die Frauen einer mennonitischen Gemeinde entdecken, dass die Männer sie über Jahre betäubt und missbraucht haben. In „Die Aussprache“ wird über die Konsequenzen dieser düsteren Entdeckung verhandelt.
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Buchcover und Auszug "Andere Umstände" von Julia Zejn
Rezension
Graphic Novel über Schwangerschaftsabbruch: Ein ganz normales Ereignis
Keine Frau entscheidet sich leichtfertig für einen Schwangerschaftsabbruch. Doch wie sieht das Leben einer jungen Frau aus, die ungeplant schwanger wird? Die Comicautorin und Illustratorin Julia Zejn zeigt dies in ihrer sehr empfehlenswerten Graphic Novel „Andere Umstände“.
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Sonnenuntergang Weide Kühe
Neues Buch von Corine Pelluchon
„Das Zeitalter des Lebendigen”
Die Bücher der französischen Philosophin Corine Pelluchon sind wegweisend für einen modernen Humanismus. Im letzten Jahr ist in Frankreich und Deutschland zugleich „Das Zeitalter des Lebendigen – Eine neue Philosophie der Aufklärung“ erschienen.
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