Eine zentrale Aufgabe des Bundesverbandes ist es, sich nicht nur für die Rechte und Interessen seiner Mitgliedsorganisationen einzusetzen, sondern den gleichen Einsatz zu zeigen für „jene konfessionsfreien Menschen in Deutschland […], die zentrale Prinzipien des humanistischen Bekenntnisses für sich anerkennen“, wie es in unserer Bundesverbandssatzung heißt. Dort steht ebenfalls, dass „Maßnahmen zur Einrichtung aktiver Landesverbände“ ergriffen werden können, um lokale Strukturen in ihrer Entwicklung zu unterstützen.
Genau diesen Anliegen folgten die beiden Bundesvorstandsmitglieder Christiane Herrmann und Andrée Gerland, als sie der Einladung der „Initiative Konfessionsfreier im Saarland“ (IKiS) nachkamen, die am 09. März zum zweiten Zusammentreffen in die Räumlichkeiten der Stiftung Demokratie Saarland nach Saarbrücken lud. Die Arbeit des Humanistischen Verbandes Deutschlands wurde in ihren Grundzügen vorgestellt und die zahlreichen Argumente für den Aufbau einer lokalen Verbandsstruktur aufgezeigt. Unter der Moderation des engagierten Gastgebers Werner Röhrig entspann sich ein vielseitiger und in die Tiefe gehender Austausch, der sowohl Bundesthemen beleuchtete als auch die lokalen Anliegen thematisierte – wie der geplante und von der Initiative kritisierte Gottesbezug in die Präambel der saarländischen Verfassung. Mit der zentralen Botschaft „Humanismus braucht Organisation!“ konnten die beiden Referenten schließlich dazu beitragen, dass die Bemühungen um eine konkretere lokale Struktur und damit auch eine humanistische Sprechfähigkeit vor Ort weiter verfolgt werden. Der Vorstand des Bundesverbandes freut sich, wenn er bei dieser Entwicklung weiterhin hilfreich zur Seite stehen kann.



