Ottawa-Deklaration: Humanismus als Widerstand

„Humanismus braucht Dialogfähigkeit statt Kulturkampf“

| von
Delegation des Humanitischen Verbandes Deutschlands, v.l.n.r.: Sven Thale, Ralf Schöppner, Katrin Raczynski, Annathea Brass, Christian Lisker

Beitragsbild: Humanistischer Verband Deutschlands | Bundesverband

Auf dem World Humanist Congress 2026 in Ottawa wurde die Ottawa-Deklaration „Humanismus als Widerstand“ verabschiedet. Wogegen muss Humanismus heute Widerstand leisten, und wie kann dieser Widerstand aussehen, ohne zum Kulturkampf zu werden? Ein Gespräch mit Katrin Raczynski, Vorstandssprecherin des Humanistischen Verbandes Deutschlands | Bundesverband.

Wie ist die Ottawa-Deklaration entstanden und welche Diskussionen auf dem World Humanist Congress waren für ihre Verabschiedung entscheidend?

Die Otta­wa-Dekla­ra­ti­on ist nicht iso­liert am Ende des Kon­gres­ses ent­stan­den, son­dern im Zuge der Zusam­men­ar­beit an einem Doku­ment, vie­le Wochen im Vor­feld zur Kon­fe­renz. Vie­le Humanist*innen haben im Text sehr unter­schied­li­che Erfah­run­gen zusam­men­ge­tra­gen: aus libe­ra­len Demo­kra­tien eben­so wie aus auto­ri­tär regier­ten Staa­ten, aus Län­dern, in denen Humanist*innen gesell­schaft­lich aner­kannt sind, eben­so wie aus Län­dern, in denen sie ver­folgt wer­den. Die eigent­li­che Dis­kus­si­on um die Otta­wa-Dekla­ra­ti­on fand also bereits im Vor­feld des Kon­gres­ses statt. Auf dem Kon­gress selbst stand des­halb weni­ger die Aus­ein­an­der­set­zung über den Text als viel­mehr sei­ne gemein­sa­me Ver­ab­schie­dung im Mit­tel­punkt.

Was bedeutet es konkret, „Humanismus als Widerstand“ zu verstehen? Wogegen muss Humanismus heute Widerstand leisten?

„Wider­stand“ wür­de ich zuvor­derst nicht als per­ma­nen­te Kamp­fes­hal­tung ver­ste­hen. Der Kon­gress hat sehr deut­lich gemacht, dass die­ses Ver­ständ­nis zu eng wäre.

Doch von vor­ne: Es gibt Bedin­gun­gen, unter denen mensch­li­che Frei­heit, Selbst­be­stim­mung und Ver­stän­di­gung mög­lich sind – und Humanist*innen dür­fen nicht neu­tral blei­ben, wenn die­se Bedin­gun­gen sys­te­ma­tisch zer­stört wer­den. Die Otta­wa-Dekla­ra­ti­on benennt die­se Gefähr­dun­gen sehr kon­kret: Auto­ri­ta­ris­mus und Kriegs­trei­be­rei, aggres­si­ven Natio­na­lis­mus und Dem­ago­gie, Hass und Ent­mensch­li­chung, Ras­sis­mus und Frem­den­feind­lich­keit, Wis­sen­schafts­leug­nung und geziel­te Des­in­for­ma­ti­on, Ein­grif­fe in Gedan­ken- und Mei­nungs­frei­heit sowie tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lun­gen, die Wür­de, Pri­vat­sphä­re und demo­kra­ti­sche Kon­trol­le unter­gra­ben.

Die Wahl in Sach­sen-Anhalt macht die­se Fra­ge für Deutsch­land auf dra­ma­ti­sche Wei­se aktu­ell. Ein Ergeb­nis, bei dem mehr als vier­zig Pro­zent der Wähler*innen ihre Stim­me der AfD geben, kann uns als Humanist*innen nicht gleich­gül­tig las­sen. Zugleich wäre es ver­mes­sen, zu behaup­ten, wir hät­ten bereits die über­zeu­gen­de Ant­wort dar­auf gefun­den, wie huma­nis­ti­scher Wider­stand unter die­sen Bedin­gun­gen aus­se­hen muss, sonst stün­den wir heu­te nicht an die­sem Punkt.

Viel­leicht muss des­halb am Anfang tat­säch­lich eine Pha­se des genaue­ren Zuhö­rens und Ver­ste­hens ste­hen. Das bedeu­tet nicht, rechts­extre­me oder men­schen­feind­li­che Posi­tio­nen zu rela­ti­vie­ren. Aber wir müs­sen genau­er ver­ste­hen, war­um so vie­le Men­schen das Ver­trau­en in demo­kra­ti­sche Poli­tik und ihre Insti­tu­tio­nen ver­lo­ren haben. Nicht jede poli­ti­sche Frus­tra­ti­on ist ein­ge­bil­det oder das Ergeb­nis popu­lis­ti­scher Mani­pu­la­ti­on. Men­schen erle­ben poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen als weit ent­fernt von ihrem All­tag, sie erle­ben gebro­che­ne Ver­spre­chen, schwer nach­voll­zieh­ba­re Ver­fah­ren, man­geln­de Betei­li­gungs­mög­lich­kei­ten und bis­wei­len auch eine poli­ti­sche Spra­che, in der sie sich und ihre Erfah­run­gen nicht wie­der­fin­den. Auch ich hade­re zuwei­len damit, wie skru­pel­los Poli­tik statt­fin­det, und kann die Frus­tra­ti­on ver­ste­hen. Zugleich ist mir die Kon­se­quenz, die man­che dar­aus zie­hen, unver­ständ­lich.

Ent­täu­schun­gen ernst zu neh­men, heißt also nicht, die dar­aus gezo­ge­nen poli­ti­schen Kon­se­quen­zen gut­zu­hei­ßen. Im Gegen­teil: Gera­de wenn wir ver­hin­dern wol­len, dass rea­le Erfah­run­gen von Ohn­macht, Kon­troll­ver­lust oder Nicht­ge­hört­wer­den von anti­de­mo­kra­ti­schen Kräf­ten besetzt wer­den, müs­sen demo­kra­ti­sche Poli­tik und Zivil­ge­sell­schaft dar­auf eige­ne Ant­wor­ten fin­den.

Huma­nis­ti­scher Wider­stand wäre dann nicht nur das ent­schie­de­ne Nein gegen­über Men­schen­feind­lich­keit und Angrif­fen auf die Demo­kra­tie. Er wäre zugleich die Arbeit an einer demo­kra­ti­schen Kul­tur, die gesell­schaft­li­che Ent­frem­dung nicht nur beklagt, son­dern ihr etwas ent­ge­gen­setzt: Begeg­nung, Betei­li­gung, Ver­läss­lich­keit, Streit­fä­hig­keit und die Erfah­rung, mit der eige­nen Stim­me tat­säch­lich etwas bewir­ken zu kön­nen.

Welche Aussagen der Ottawa-Deklaration sind für den Humanistischen Verband Deutschlands besonders wichtig?

Für unse­ren Ver­band sehe ich vor allem vier zen­tra­le Bot­schaf­ten.

Ers­tens die aus­drück­li­che Ver­bin­dung von Huma­nis­mus, Men­schen­rech­ten und Demo­kra­tie. Die Dekla­ra­ti­on sagt sehr klar, dass indi­vi­du­el­le Hal­tung allein nicht genügt. Es braucht Rechts­staat­lich­keit, demo­kra­ti­sche Ver­fah­ren und inter­na­tio­na­le Men­schen­rechts­nor­men, die Macht begren­zen und Men­schen schüt­zen.

Zwei­tens ist die Pas­sa­ge über Ent­mensch­li­chung beson­ders wich­tig. Die Dekla­ra­ti­on weist dar­auf hin, dass Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen häu­fig dort begin­nen, wo bestimm­te Grup­pen sprach­lich oder mora­lisch aus der Gemein­schaft der Gleich­wer­ti­gen her­aus­de­fi­niert wer­den.

Drit­tens hal­te ich die Ver­bin­dung von Ver­nunft und „radi­cal hope“ für wich­tig. Huma­nis­mus darf nicht nur erklä­ren, war­um Popu­lis­mus, Ver­schwö­rungs­er­zäh­lun­gen oder Wis­sen­schafts­leug­nung falsch sind. Er muss Men­schen zugleich die Erfah­rung ver­mit­teln, gesell­schaft­li­che Ver­hält­nis­se beein­flus­sen zu kön­nen.

Und vier­tens ist für einen Ver­band wie unse­ren der Auf­trag ent­schei­dend, offe­ne, nach außen gerich­te­te huma­nis­ti­sche Gemein­schaf­ten auf­zu­bau­en. Es reicht nicht, eine welt­an­schau­li­che Bin­nen­or­ga­ni­sa­ti­on zu sein, die haupt­säch­lich mit Men­schen spricht, die ohne­hin ähn­lich den­ken.

Die Deklaration begreift Humanismus nicht nur als Wertesystem, sondern als aktive Haltung. Was folgt daraus für einzelne Humanist*innen und humanistische Organisationen?

Huma­nis­ti­sche Hal­tung zeigt sich bei­spiels­wei­se dar­in, einer ent­mensch­li­chen­den Bemer­kung zu wider­spre­chen, Infor­ma­tio­nen zu über­prü­fen, sich an demo­kra­ti­schen Ent­schei­dun­gen zu betei­li­gen, bedroh­ten Men­schen bei­zu­ste­hen oder Ver­ant­wor­tung in Ver­ei­nen, Initia­ti­ven und Nach­bar­schaf­ten zu über­neh­men.

Für Orga­ni­sa­tio­nen ist der Anspruch höher. Wer sich insti­tu­tio­nell auf Huma­nis­mus beruft, muss sich fra­gen: Wo wird Huma­nis­mus in unse­rem eige­nen Han­deln prak­tisch?

Für den Huma­nis­ti­schen Ver­band betrifft das nicht nur Stel­lung­nah­men und poli­ti­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on. Es betrifft Kitas, Schu­len und Lebens­kun­de, Jugend- und Sozi­al­ar­beit, Hos­pi­ze, Bera­tung, Hoch­schu­len, Fei­er­kul­tur und Gemein­schafts­an­ge­bo­te. Gera­de die­se all­täg­li­chen Orte kön­nen demo­kra­ti­sche Infra­struk­tur sein: Räu­me, in denen Men­schen Selbst­wirk­sam­keit, Respekt, Wider­spruch, Koope­ra­ti­on und die Gleich­wer­tig­keit unter­schied­li­cher Lebens­ent­wür­fe erfah­ren.

Das hal­te ich für einen wich­ti­gen Unter­schied zu einem aus­schließ­lich poli­ti­schen Ver­ständ­nis von Wider­stand: Eine Gesell­schaft wird nicht allein im Par­la­ment demo­kra­tisch oder auto­ri­tär. Sie wird es auch in ihren Insti­tu­tio­nen und all­täg­li­chen sozia­len Bezie­hun­gen.

Die Ottawa-Deklaration wendet sich gegen Autoritarismus, Hass, Entmenschlichung, Wissenschaftsleugnung und Desinformation. Was kann Humanismus diesen Entwicklungen konkret entgegensetzen?

Huma­nis­mus kann die­sen Ent­wick­lun­gen zunächst Ver­nunft ohne Über­heb­lich­keit ent­ge­gen­set­zen. Es reicht nicht, Men­schen zu erklä­ren, dass sie fal­schen Infor­ma­tio­nen auf­ge­ses­sen sind oder wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se nicht ver­stan­den haben. Wis­sen­schaft­li­ches Den­ken bedeu­tet gera­de, Unsi­cher­heit aus­zu­hal­ten, Quel­len kri­tisch zu prü­fen, zwi­schen Wis­sen, Wahr­schein­lich­keit und Mei­nung zu unter­schei­den – und auch die eige­nen Annah­men kor­ri­gie­ren zu kön­nen. Eine sol­che Hal­tung ver­bin­det Ver­nunft mit intel­lek­tu­el­ler Beschei­den­heit.

Genau­so wich­tig ist ein kon­se­quen­ter huma­nis­ti­scher Uni­ver­sa­lis­mus. Men­schen­rech­te gel­ten nicht nur für die­je­ni­gen, die uns poli­tisch, kul­tu­rell oder per­sön­lich nahe­ste­hen. Die glei­che Wür­de jedes Men­schen ist nicht ver­han­del­bar. Gera­de in Zei­ten gesell­schaft­li­cher Ver­un­si­che­rung muss Huma­nis­mus des­halb jeder Form grup­pen­be­zo­ge­ner Abwer­tung und Ent­mensch­li­chung wider­spre­chen. Die­se Auf­ga­be ist eine gro­ße Auf­ga­be und eine, die uns beglei­ten wird.

Die­se Klar­heit darf mei­nes Erach­tens aller­dings nicht mit einer Hal­tung ver­wech­selt wer­den, die jeden gesell­schaft­li­chen Kon­flikt sofort mora­lisch auf­lädt. Nicht jede Skep­sis gegen­über Migra­ti­on, Kli­ma­po­li­tik, ‚Gen­dern‘ oder gesell­schaft­li­chem Wan­del ist bereits demo­kra­tie­feind­lich. Wenn wir unter­schied­li­che Posi­tio­nen vor­schnell mora­lisch sor­tie­ren, kön­nen wir Pola­ri­sie­rungs­dy­na­mi­ken ver­stär­ken; das ist eine Lek­ti­on der letz­ten Jah­re. Huma­nis­mus braucht des­halb Dia­log­fä­hig­keit statt Kul­tur­kampf: die Bereit­schaft, zuzu­hö­ren, Inter­es­sen und Erfah­run­gen hin­ter Posi­tio­nen zu ver­ste­hen und auch unbe­que­me Aus­ein­an­der­set­zun­gen aus­zu­hal­ten. Ich muss zuge­ste­hen, dass mich das oft auch per­sön­lich an die Gren­zen treibt, aber es erscheint mir wich­tig.

Viel­leicht liegt eine der wich­tigs­ten huma­nis­ti­schen Ant­wor­ten aber noch eine Ebe­ne tie­fer. Die Otta­wa-Dekla­ra­ti­on for­mu­liert, dass Auto­ri­ta­ris­mus von Iso­la­ti­on pro­fi­tiert, Huma­nis­mus dage­gen von Ver­bin­dung. Wir brau­chen des­halb Gemein­schaft statt Ver­ein­ze­lung – Orte, an denen Men­schen ein­an­der tat­säch­lich begeg­nen, mit­ein­an­der strei­ten und die Erfah­rung machen kön­nen, trotz unter­schied­li­cher Auf­fas­sun­gen Teil einer Gemein­schaft zu sein. Gera­de huma­nis­ti­sche Orga­ni­sa­tio­nen kön­nen sol­che Räu­me schaf­fen.

Und schließ­lich brau­chen wir Selbst­wirk­sam­keit statt Ohn­macht. Eine demo­kra­ti­sche Ant­wort auf Ver­trau­ens­ver­lust kann nicht ein­fach lau­ten: „Unse­re Insti­tu­tio­nen funk­tio­nie­ren – ver­traut ihnen wie­der.“ Ver­trau­en lässt sich nicht ver­ord­nen. Es ent­steht auch dadurch, dass Men­schen erle­ben, dass ihnen zuge­hört wird, dass Betei­li­gung Kon­se­quen­zen hat und dass sie ihre Lebens­be­din­gun­gen tat­säch­lich mit­ge­stal­ten kön­nen.

Wie kann der Humanistische Verband Deutschlands Räume für unterschiedliche Perspektiven, kontroverse Debatten und Dissens schaffen und zugleich klar gegen Hass, Entmenschlichung und demokratiefeindliche Positionen Stellung beziehen?

Das ist ohne Fra­ge eine sehr anspruchs­vol­le Auf­ga­be. Ich wür­de eine huma­nis­ti­sche Orga­ni­sa­ti­on weder als voll­kom­men neu­tra­len Debat­ten­raum ver­ste­hen noch als poli­ti­sche Gemein­schaft, in der mög­lichst alle das­sel­be den­ken sol­len. Der Maß­stab könn­te lau­ten: größt­mög­li­che Plu­ra­li­tät inner­halb eines nicht ver­han­del­ba­ren men­schen­recht­li­chen Rah­mens.

Inner­halb die­ses Rah­mens muss Streit mög­lich sein. Wir soll­ten wie­der ler­nen, Dif­fe­renz aus­zu­hal­ten. Die Bedin­gun­gen die­ses Streits selbst sind aber nicht belie­big. Wo Men­schen die glei­che Wür­de ande­rer infra­ge stel­len oder demo­kra­ti­sche Grund­prin­zi­pi­en nicht mehr aner­ken­nen, ist eine Gren­ze erreicht.

Was bedeutet die Aufforderung zu lokal anpassbaren „calls to action“ für unseren Verband? Welche nächsten Schritte sollte der Verband jetzt gehen?

Zual­ler­erst soll­te unser Ver­band eine eige­ne Aus­le­gung von „Huma­nis­mus als Wider­stand“ ent­wi­ckeln. Die­se Haus­auf­ga­be liegt noch vor uns. Nicht als neue Grund­satz­er­klä­rung, son­dern als kur­ze stra­te­gi­sche Posi­ti­ons­be­stim­mung: Was heißt Wider­stand in einer plu­ra­lis­ti­schen Demo­kra­tie? Wo brau­chen wir Abgren­zung, wo Dia­log, wo insti­tu­tio­nel­len Schutz und wo neue Betei­li­gungs­for­men? Im Lan­des­ver­band Ber­lin-Bran­den­burg beschäf­ti­gen wir uns zum Bei­spiel auf unse­rer nächs­ten Prä­si­di­ums­klau­sur exklu­siv mit die­sem The­ma und ver­su­chen einen Trans­fer, der die aktu­el­len poli­ti­schen Kon­tex­te – drei Land­tags­wah­len – mit ein­be­zieht.

Dar­über bie­tet die Otta­wa-Dekla­ra­ti­on einen guten Anlass, unse­re eige­ne demo­kra­ti­sche Infra­struk­tur zu über­prü­fen. Sind unse­re Ein­rich­tun­gen tat­säch­lich Orte wert­schät­zen­der Begeg­nung? Errei­chen wir Men­schen außer­halb der eige­nen welt­an­schau­li­chen Milieus? Ermög­li­chen wir Wider­spruch? Haben Mit­ar­bei­ten­de Hand­lungs­si­cher­heit im Umgang mit ras­sis­ti­schen, anti­se­mi­ti­schen, sexis­ti­schen oder ande­ren ent­mensch­li­chen­den Äuße­run­gen?

Wir wer­den uns jetzt selbst­kri­tisch auf den Weg machen müs­sen: wer­bend und wehr­haft zugleich. Das wird nicht immer ein­fach sein, denn es ver­langt von uns, offen zu blei­ben, wo Ver­stän­di­gung mög­lich ist, und zugleich kla­re Gren­zen zu zie­hen, wo Men­schen­wür­de und demo­kra­ti­sche Grund­prin­zi­pi­en infra­ge­ge­stellt wer­den.

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