Praktischer Humanismus

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Mensch sein
Die Würde des Menschen ist Antastbarkeit
Wir leben in einer Zeit, die Stärke bewundert und Selbstoptimierung zum Allheilmittel erklärt. Doch Menschlichkeit beginnt dort, wo wir aufhören, Verwundbarkeit für einen Makel zu halten.
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Weibliche Solidarität
Von Krabbenkörben und Räuberleitern
Was wäre, wenn weibliche Solidarität zur gelebten Praxis würde – im Büro, in der Politik, im Alltag? Würden sich die Machtverhältnisse verschieben? Nicht durch Kampf gegen andere, sondern durch Stärke füreinander.
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Cover des Beiheftes zur Ausstellung „Humanismus. Geschichte und Gegenwart. Der lange Weg zu Toleranz und Gleichberechtigung“ des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Landesverband Berlin, 2006
Eine Kritik am „säkularen Humanismus“
Humanismus noch immer in der Aufklärung
Humanismus wird als historisch gewachsene Kulturauffassung von Barmherzigkeit, Bildung und Menschlichkeit verstanden, die sich in unterschiedlichen Traditionen und Formen praktischer Humanität zeigt und nicht auf Religionskritik oder Säkularisierung verkürzt werden kann. Die Rede vom „säkularen Humanismus“ führt dagegen zu einer Engführung auf Aufklärung und Freidenkerei und verdeckt die Breite seiner kulturellen und sozialen Praxis – so die Kritik von Horst Groschopp.
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Einschränkungen der Suizidhilfe
Kirche, Psychiatrie und politisches Rollback
Einschränkungen der Suizidhilfe aufgrund vermeintlicher Pressionen?
In katholischen Einrichtungen ist Suizidassistenz seit Januar 2026 verbindlich untersagt. Bischöfe und Caritas beeinflussen im Bündnis mit der Psychiatrie das angekündigte Gesetzesvorhaben zur Suizidhilfe mit der Forderung nach unbedingt zu bewahrendem Leben: im Sinn eines unverfügbaren „Gottesgeschenks“ ebenso wie eines Schutzes vor innerem Druck oder äußerem Drängen. Damit droht eine Aushöhlung des verfassungsmäßigen Persönlichkeitsrechtes auf selbstbestimmtes Sterben.
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Gage
Matilda Joslyn Gage (24. März 1826 – 18. März 1898)
„Es gibt ein Wort, das süßer ist als Mutter, Zuhause oder Himmel. Dieses Wort ist Freiheit“
Vor 200 Jahren, am 24. März 1826, wurde Matilda Joslyn Gage geboren. Als Autorin, Aktivistin und Freidenkerin prägte sie die amerikanische Frauenbewegung, engagierte sich gegen die Sklaverei und widersetzte sich religiöser wie politischer Unterdrückung.
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diesseits Mensch sein
Mensch sein
Gossip in den Genen? Vom vertrackten Verstricktsein in Geschichten
Menschen sehen nicht nur, was geschieht. Sie erzählen, was es bedeutet. Darin liegt Orientierung – und Gefahr.
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Entwicklungsorientierte Bildung
Von Bildung und Menschsein. Ein Gespräch mit meinem Sohn
„Was liest du da?“ Christian Stalder erzählt seinem Sohn Laurin von seinem Artikel über entwicklungsorientierte Bildung. Zwischen Müsli, Espresso und neugierigen Fragen entsteht ein Gespräch darüber, warum Bildung mehr ist als Wissen und warum sich der ganze Mensch entwickeln soll.
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Humanistische Antworten zur Boden-, Bau- und Wohnwende
Wie wollen wir wohnen? Oder: Wem gehört die Stadt?
Wohnen ist kein Randthema: Es entscheidet, ob wir unser Leben selbstbestimmt gestalten und innerhalb planetarer Grenzen leben können. Aus humanistischer Perspektive ist Wohnen eine Schlüsselfrage für Würde, Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Johannes Schwill diskutiert, warum Humanist*innen sich für eine Boden-, Bau- und Wohnwende stark machen sollten.
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Mensch sein
Sich gern reden hören. Kleine humanistische Verteidigung der Eitelkeit
Wer Raum einnimmt, gerät schnell unter Egozentrismusverdacht. Doch was, wenn genau diese Präsenz eine Voraussetzung für Selbstachtung und Mitgefühl ist?
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Akademie des freien Gedankens
„Von der Freidenkerei zur Volksbildung“
Akademie des Freien Gedankens als Grundgerüst einer humanistischen Hochschule
Wie entstand die Idee einer konfessionsfreien humanistischen Akademie? In „Von der Freidenkerei zur Volksbildung“ vertieft Horst Groschopp die Analyse der vielfältigen Aktivitäten Arthur Pfungsts. Der hier vorgestellte Abschnitt dokumentiert den historischen Richtungsstreit um sein Erbe: Akademie des freien Gedankens oder Volksbildung?
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