Veganuary

Mit veganer Ernährung zu einer gerechteren Mensch-Tier-Beziehung

| von

Beitragsbild: Veganuary

Der Fachausschuss Tierethik des Humanistischen Verbandes Deutschlands – Bundesverband unterstützt die Veganuary-Kampagne. Wir freuen uns über alle, die im Januar eine rein pflanzliche Ernährung ausprobieren möchten.

Eine vega­ne Ernäh­rung ist eine höchst effek­ti­ve Maß­nah­me gegen Tier­leid und die Kli­ma­kri­se. Zudem hat sie auf indi­vi­du­el­ler Ebe­ne ein gro­ßes gesund­heit­li­ches Poten­zi­al. Daher unter­stützt der Fach­aus­schuss Tier­ethik des Huma­nis­ti­schen Ver­ban­des Deutsch­lands – Bun­des­ver­band die Vega­nu­ary-Kam­pa­gne. Wir freu­en uns über alle, die dar­an teil­neh­men!

Der Vega­nu­ary ist eine Erfolgs­ge­schich­te: Die Kam­pa­gne wur­de 2014 in Groß­bri­tan­ni­en ins Leben geru­fen und läuft seit 2020 auch in Deutsch­land. Im Jahr 2025 pro­bier­ten welt­weit 25,8 Mil­lio­nen Men­schen im Rah­men des Vega­nu­ary eine vega­ne Ernäh­rung aus. Mehr als je zuvor.

Und so funk­tio­niert es: Ein­fach die eige­ne E‑Mail-Adres­se auf der Vega­nu­ary-Web­site unter https://veganuary.com/de/jetzt-mitmachen/ ein­tra­gen. Anschlie­ßend lan­det den gesam­ten Janu­ar über täg­lich ein News­let­ter mit vega­nen Rezep­ten sowie Tipps und Infor­ma­tio­nen zu einer rein pflanz­li­chen Ernäh­rung im Post­fach. Eine Teil­nah­me ist nicht nur im Janu­ar mög­lich, son­dern das gan­ze Jahr über: Die 31-tägi­ge E‑Mail-Rei­he kann jeder­zeit gestar­tet wer­den.

Aus Anlass des Vega­nu­ary erschei­nen in den kom­men­den Wochen meh­re­re Arti­kel auf diesseits.de zum The­ma, war­um uns Tie­re nicht egal sein kön­nen, und wie wir alle von einer ande­ren Mensch-Tier-Bezie­hung pro­fi­tie­ren kön­nen. Dazu hat der Huma­nis­ti­sche Ver­band Deutsch­lands – Bun­des­ver­band den Fach­aus­schuss Tier­ethik gegrün­det. Er beschäf­tigt sich mit ethi­schen Fra­gen in Bezug auf das Mensch-Tier-Ver­hält­nis. Ziel ist es, durch huma­nis­ti­sche Impul­se an einer gerech­te­ren Gestal­tung des gesell­schaft­li­chen Mensch-Tier-Ver­hält­nis­ses mit­zu­wir­ken.

Inhalt teilen

1 Kommentar zu „Mit veganer Ernährung zu einer gerechteren Mensch-Tier-Beziehung“

  1. Ich fin­de es toll, dass sich jetzt auch der Huma­nis­ti­sche Ver­band Deutsch­lands tier­ethi­schen Fra­gen wid­met und den Vega­nu­ary unter­stützt. Die Unter­stüt­zung des Gre­at Ape Pro­ject durch Humanist_innen in den letz­ten Jah­ren hat ja bereits huma­nis­ti­sche Posi­tio­nen im Bereich der Tier­ethik öffent­lich deut­lich gemacht. Die Bewer­bung des Vega­nu­ary und der damit ver­bun­de­nen ethi­schen Hal­tung ist ein wei­te­rer wich­ti­ger und kon­se­quen­ter Schritt zu einer empa­thi­schen und auf­ge­klär­ten Welt. Ich bin gespannt, wel­chen The­men sich die AG Tier­ethik wid­met, und freue mich dar­auf, mehr dar­über zu lesen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Meistgelesen

Ähnliche Beiträge

Robert Burns
Robert Burns ( 25. Januar 1759 – 21. Juli 1796)
The Freethinking Poet
Vor 230 Jahren, am 21. Juli 1796, starb Robert Burns, der als schottischer Nationaldichter schlechthin gilt. Seine Balladen und Lieder sind bis heute weltweit bekannt – besonders „Auld Lang Syne“, eines der berühmtesten Abschieds- und Freundschaftslieder überhaupt. Das Lied des überzeugten Aufklärers Burns steht für eine weltliche Haltung und wurde später dennoch religiös umgedeutet.
Beitrag lesen »
Deutsch-Arabische Schule Berlin-Neukölln
Hudhaifa Al-Mashhadani
Strafbefehl wegen erfundenem Mordanschlag
Der mutmaßliche Mordanschlag auf den Neuköllner Schulleiter Hudhaifa Al-Mashhadani löste Ende 2025 große Solidarität aus. Monate später stellt der Fall die damalige Darstellung infrage: Gegen ihn wurde ein Strafbefehl wegen des Verdachts der falschen Verdächtigung erlassen.
Beitrag lesen »
Das Titelmotiv der Ausstellung „Die Schamanin“
„Die Schamanin“ – Sonderausstellung im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle
Weltanschauung der Mittelsteinzeit
Das Grab von Bad Dürrenberg zählt zu den außergewöhnlichen Funden der europäischen Mittelsteinzeit. Die Ausstellung „Die Schamanin“ im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle eröffnet einen Blick auf frühe Weltvorstellungen und wirft zugleich die Frage auf, wie schwierig es ist, vergangene Gesellschaften und ihre Weltbilder aus archäologischen Spuren zu erschließen.
Beitrag lesen »
Nach oben scrollen