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Künstler*innen an vorderster Front

Kunstfreiheit in Gefahr

| von
human rights united nations
Bei den Vereinten Nationen gibt es eine Ausstellung mit gerahmten Darstellungen der einzelnen Menschenrechte, die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert sind.
Kunst- und Kulturschaffende weltweit sind zunehmend von Zensur, dem Verbot ihrer Werke und sogar von gewalttätigen Angriffen betroffen. Im vergangenen Jahr hat Humanists International mehr als 200 Ersuchen um Hilfe erhalten, auch von Schriftsteller*innen, Journalist*innen, Musiker*innen und bildende Künstler*innen, die ein Leben nach ihren Werten führen wollen. Emma Wadsworth-Jones ist Koordinatorin von „Humanists At Risk“ bei Humanists International und bearbeitet die Fälle. Ein Gastbeitrag.

Das eng­li­sche Ori­gi­nal des Tex­tes ist hier auf diesseits.de ver­öf­fent­licht. Für die dies­seits-Print­aus­ga­be wur­de der Bei­trag über­ar­bei­tet und von Bir­ger Hoyer ins Deut­sche über­setzt.

Krea­ti­ve Aus­drucks­for­men sind von zen­tra­ler Bedeu­tung für die mensch­li­che Zivi­li­sa­ti­on. Sie ermög­li­chen es uns, der Welt und unse­rer Lebens­wei­se einen Spie­gel vor­zu­hal­ten. Sie bie­ten uns die Mög­lich­keit, uns mit­ein­an­der zu ver­bin­den und ein­an­der zu ver­ste­hen. Von der Höh­len­ma­le­rei über die münd­li­chen Tra­di­tio­nen des Geschich­ten­er­zäh­lens bis hin zu Lite­ra­tur, Musik, Thea­ter und Film spielt Kunst eine tief­grei­fen­de Rol­le in unse­rem Leben.

Die Frei­heit der Kunst ist völ­ker­recht­lich ver­an­kert: in Arti­kel 27 der All­ge­mei­nen Erklä­rung der Men­schen­rech­te, in Arti­kel 15 des Inter­na­tio­na­len Pakts über wirt­schaft­li­che, sozia­le und kul­tu­rel­le Rech­te und in Arti­kel 19 des Inter­na­tio­na­len Pakts über bür­ger­li­che und poli­ti­sche Rech­te. Wir Humanist*innen erken­nen den Wert an, den künst­le­ri­sche und kul­tu­rel­le Aus­drucks­for­men für unser Leben haben, sowie ihre wich­ti­ge Rol­le dabei, gegen­sei­ti­ges Ver­ständ­nis zu för­dern und Macht­ha­ben­de zur Rechen­schaft zu zie­hen. Wie mei­ne Kol­le­gin Eliza­beth O’Ca­sey vor dem UN-Men­schen­rechts­rat sag­te: „Kul­tu­rel­le Viel­falt bringt Far­be in unser Leben und ein grö­ße­res Bewusst­sein dafür, dass wir alle, unab­hän­gig von unse­rer Her­kunft, eine gemein­sa­me Mensch­lich­keit tei­len. Die künst­le­ri­sche und wis­sen­schaft­li­che Frei­heit ist eines der Kenn­zei­chen einer frei­en und blü­hen­den Gesell­schaft.“

Auch die­je­ni­gen, die sich gegen die Frei­heit der Kunst wen­den, sind sich des­sen bewusst. War­um sonst soll­ten sie ver­su­chen, ande­re zum Schwei­gen zu brin­gen? Tat­säch­lich sind Künst­ler* einem zuneh­men­den Druck aus­ge­setzt, und zwar welt­weit. Mel­dun­gen und Berich­te hier­zu häu­fen sich.

Die Unter­drü­ckung der Kunst­frei­heit kann vie­le For­men anneh­men und sowohl von staat­li­chen als auch von nicht­staat­li­chen Akteu­ren aus­ge­hen: Sie kann durch die Anwen­dung dra­ko­ni­scher Geset­ze erfol­gen – ins­be­son­de­re unter dem Vor­wand des Schut­zes der natio­na­len Sicher­heit – oder durch den Ver­such, die Gül­tig­keit der Men­schen­rech­te durch kul­tur­re­la­ti­vis­ti­sche Argu­men­te zu unter­gra­ben. Sie kann durch Ver­an­stal­tungs­or­te, Gale­rien und Aus­stel­lungs­räu­me erfol­gen, die sich wei­gern, bestimm­te Künstler*innen auf­zu­neh­men, oder durch Mit­glie­der der Öffent­lich­keit, die ihren Ein­fluss gel­tend machen, um die künst­le­ri­sche Frei­heit ein­zu­schrän­ken.

Im Okto­ber 2022 wur­de bekannt, wie bedroh­lich die Ver­let­zun­gen waren, die der Autor Sal­man Rush­die erlitt, als im August ein Angrei­fer auf die Büh­ne stürm­te und ihm etwa zehn Mal ins Gesicht, in den Hals und in den Bauch stach. Der Fall Rush­die ist kein Ein­zel­fall. Die Ver­su­che der Ein­schüch­te­rung, die Andro­hung von Gewalt oder tat­säch­li­che Angrif­fe oder Ver­fol­gun­gen betref­fen neben Schriftsteller*innen auch bil­den­de Künstler*innen, Karikaturist*innen, Filmemacher*innen, Schauspieler*innen und Sänger*innen. Es gibt welt­weit unzäh­li­ge Ver­su­che, Künstler*innen zum Schwei­gen zu brin­gen. Für eini­ge von ihnen wie­gen die Risi­ken schwe­rer als der Nut­zen ihrer Kunst und sie müs­sen zur Selbst­zen­sur grei­fen, um sich zu schüt­zen.

Künstler*innen, stets krea­tiv und ein­falls­reich, fin­den oft Wege, um die Zen­sur zu umge­hen. Ich habe mich ein­mal mit dem Fall eines Schrift­stel­lers befasst, der ein Buch mit Leer­stel­len ver­öf­fent­lich­te, um Wör­ter zu ver­mei­den, die sonst der Zen­sur unter­le­gen wären. Sobald jedoch die die Frei­ga­be erteilt und die Bücher gedruckt waren, wur­den die Leer­stel­len ein­fach von Hand aus­ge­füllt.

Eini­ge Künstler*innen ver­wen­den Pseud­ony­me, um eine direk­te Ver­bin­dung mit ihrer Arbeit zu ver­mei­den und so Repres­sio­nen zu ent­ge­hen. Die­je­ni­gen, deren Arbeit sich auf der Lein­wand oder Büh­ne abspielt, kön­nen sich die­sen Luxus aller­dings nicht erlau­ben. Sie sind in der Gesell­schaft iden­ti­fi­zier­ba­re Per­so­nen und kön­nen daher einem höhe­ren Risi­ko aus­ge­setzt sein.

Warum wird Kunst von den Mächtigen als Bedrohung wahrgenommen?

Kunst kann sprach­li­che Gren­zen über­win­den. Sie kann Kon­zep­te und Ideen ver­mit­teln, die Fan­ta­sie anre­gen und emo­tio­na­le Reak­tio­nen her­vor­ru­fen, wodurch weit­aus mehr Men­schen schnel­ler berührt wer­den als durch her­kömm­li­che Medi­en. Ein ein­fa­ches Bild, das an eine Wand gemalt wird, kann zu einem mäch­ti­gen Sym­bol der Revo­lu­ti­on wer­den. Die Sten­cil-Arbei­ten des suda­ne­si­schen Kari­ka­tu­ris­ten Kha­lid Albaih, die im Jahr 2011 ent­stan­den und den Ara­bi­schen Früh­ling doku­men­tier­ten, fan­den sich an Wän­den und Mau­ern im gesam­ten Nahen Osten. Albaih ist wegen sei­ner Arbeit regel­mä­ßig Zen­sur und Dro­hun­gen aus­ge­setzt und lebt der­zeit im Exil.

Die Auf­füh­rung des Stücks „The Gos­pel Accor­ding to Jesus, Queen of Hea­ven“, das die Geschich­te eines Trans­gen­der Jesus Chris­tus erzählt – geschrie­ben von der schot­ti­schen Dra­ma­ti­ke­rin Jo Clif­ford und gespielt von der Trans Schau­spie­le­rin und Akti­vis­tin Rena­ta Car­val­ho – stieß 2018 in Bra­si­li­en auf bei­spiel­lo­sen Wider­stand, sowohl von der evan­ge­li­ka­len als auch von der katho­li­schen Kir­che. Die Gegner*innen des Stücks grif­fen sowohl zu gericht­li­chen als auch zu außer­ge­richt­li­chen Maß­nah­men, um die Auf­füh­rung zu ver­hin­dern.

In Kuba sind Zen­sur und rigo­ro­se Ver­su­che, abwei­chen­de Mei­nun­gen zu unter­drü­cken, bekann­ter­ma­ßen an der Tages­ord­nung. Im Dezem­ber 2018 erließ die kuba­ni­sche Regie­rung das Dekret 349, um die Tätig­keit unab­hän­gi­ger Kunst­schaf­fen­der zu regu­lie­ren. Das Dekret ver­langt die Regis­trie­rung und vor­he­ri­ge Geneh­mi­gung aller künst­le­ri­schen Akti­vi­tä­ten durch eine regie­rungs­na­he Kul­tur­ein­rich­tung und schränkt die Ver­brei­tung kul­tu­rel­ler oder audio­vi­su­el­ler Inhal­te ein. Die brei­ten Pro­tes­te gegen das Dekret wur­den von staat­li­cher Sei­te hart nie­der­ge­schla­gen und vie­le Pro­tes­tie­ren­de ver­haf­tet. Zu den Inhaf­tier­ten gehör­te auch die welt­be­kann­te Künst­le­rin Tania Bru­ge­ra.

Im Febru­ar die­ses Jah­res kam die UN-Arbeits­grup­pe gegen will­kür­li­che Inhaf­tie­run­gen zu dem Urteil, dass der kuba­ni­sche Staat den Rap­per May­kel Osor­bo will­kür­lich fest­ge­nom­men hat­te. Trotz­dem wur­de Osor­bo am 24. Juni 2022 zu neun Jah­ren Haft ver­ur­teilt. Am sel­ben Tag wur­de auch gegen den Per­for­mance­künst­ler Luis Manu­el Ote­ro Alcán­ta­ra eine Haft­stra­fe von fünf Jah­ren ver­hängt. Bei­de hat­ten ihre Kunst genutzt, um ihre Beden­ken und ihre Kri­tik hin­sicht­lich der sozia­len, poli­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se in Kuba zum Aus­druck zu brin­gen.

Kunst, die aus­ge­grenz­ten Men­schen eine Stim­me gibt oder zur Wah­rung der Men­schen­rech­te auf­ruft, wird als noch gefähr­li­cher ange­se­hen.

In Polen wur­den die LGBTI*-Aktivistinnen Elż­bieta Pod­leś­na, Joan­na Gzy­ra-Iskan­dar und Anna Prus wegen „Belei­di­gung reli­giö­ser Gefüh­le durch öffent­li­che Ver­un­glimp­fung eines Objekts oder eines Ortes der Ver­eh­rung“ ange­klagt, weil sie 2019 Pla­ka­te der Jung­frau Maria mit einem Hei­li­gen­schein in Regen­bo­gen­far­ben ver­wen­det hat­ten – ein Sym­bol für die LGBTI*-Community. Die Akti­vis­tin­nen wur­den schließ­lich im Jahr 2021 frei­ge­spro­chen.

In Indi­en müs­sen Filmemacher*innen ihre Wer­ke bei einer Zen­sur­be­hör­de (CFBC) zur vor­he­ri­gen Geneh­mi­gung ein­rei­chen – und ste­hen damit regel­mä­ßig vor der Ent­schei­dung, sich ent­we­der den Kür­zun­gen der CBFC zu beu­gen oder aber ihren Film nicht zei­gen zu kön­nen. In den letz­ten Mona­ten habe ich mich mit dem Fall von Lee­na Manime­ka­lai beschäf­tigt, einer preis­ge­krön­ten Fil­me­ma­che­rin und Dich­te­rin, Mord­dro­hun­gen erhält und mit Zen­sur­maß­nah­men rech­nen muss, da in ihrem jüngs­ten Kurz­film „Kaa­li“ die Göt­tin Kali wäh­rend eines Pri­de-Fes­ti­vals durch die Stra­ßen von Toron­to, Kana­da, zieht. Manime­ka­lai kann nicht in ihre Hei­mat zurück­keh­ren, weil sie befürch­ten muss, auf­grund von neun getrenn­te Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen angeb­li­cher „Ver­let­zung reli­giö­ser Gefüh­le“, sofort ver­haf­tet zu wer­den.

In Zypern droh­te dem Künst­ler Geor­ge Gavri­el der Ver­lust sei­nes Arbeits­plat­zes als Leh­rer, nach­dem das Bil­dungs­mi­nis­te­ri­um wegen Beschwer­den, sei­ne Bil­der wür­dig­ten die Reli­gi­on her­ab, Ermitt­lun­gen gegen ihn ein­ge­lei­tet hat­te. Die frag­li­chen Gemäl­de, die Gavri­el als „Anti-Estab­lish­ment“ bezeich­net, haben reli­giö­se The­men, dar­un­ter eines, das einen nack­ten Jesus zeigt, und ein ande­res, auf dem ein Hund auf den Erz­bi­schof uri­niert. Berich­ten zufol­ge gehört Erz­bi­schof Chry­sosto­mos zu den Klä­gern. Nach ein­jäh­ri­gen Unter­su­chun­gen wur­de der Fall schließ­lich ein­ge­stellt.

Die mas­sivs­te Form von Repres­sio­nen, denen Künstler*innen aus­ge­setzt sein kön­nen, sind kör­per­li­che Angrif­fe und sogar Mord. Afgha­ni­stan wird heu­te de fac­to von den Tali­ban regiert, die das Isla­mi­sche Emi­rat wie­der­her­ge­stellt und erneut ihre stren­ge Aus­le­gung der Scha­ria durch­ge­setzt haben. In den von den Tali­ban kon­trol­lier­ten Gebie­ten wie den Pro­vin­zen Helm­and oder Kun­duz gel­ten seit Jah­ren Tech­no­lo­gie- und Musik­ver­bo­te, die von der zivi­len „Poli­zei“ durch­ge­setzt wer­den. Der Zugang zu Tech­no­lo­gie wird streng kon­trol­liert, um zu ver­hin­dern, dass Men­schen Vide­os anse­hen oder Musik hören. Die Durch­set­zung erfolgt schritt­wei­se, von Ver­war­nun­gen bei Ver­stö­ßen bis hin zu Schlä­gen bei wie­der­hol­ten Regel­ver­stö­ßen. Am 26. August 2021 haben die Tali­ban ein lan­des­wei­tes Musik­ver­bot wie­der ein­ge­führt und erklärt, Musik sei „im Islam ver­bo­ten“. Nur zwei Tage spä­ter wur­de der berühm­te afgha­ni­sche Sän­ger Fawad Andara­bi in sei­nem Haus im Andarab-Tal in der nörd­li­chen Pro­vinz Bagh­lan erschos­sen.

Unzäh­li­ge Schriftsteller*innen, Musiker*innen und bil­den­de Künstler*innen – vie­le von ihnen Frei­den­ken­de, die in ihren Wer­ken für den Säku­la­ris­mus ein­tre­ten oder die Gefah­ren des Extre­mis­mus anpran­gern – gehö­ren zu den Men­schen­rechts­ver­tei­di­gern, die ver­sucht haben, aus Afgha­ni­stan zu flie­hen, um ihr Leben zu ret­ten.

Wie aus vie­len der oben genann­ten Fäl­le her­vor­geht, wird der soge­nann­te Schutz der natio­na­len Sicher­heit, ins­be­son­de­re der „tra­di­tio­nel­len Wer­te“ und der „reli­giö­sen Har­mo­nie“, häu­fig als Grund dafür ange­führt, jene zum Schwei­gen zu brin­gen, die ein alter­na­ti­ves Welt­bild ver­tre­ten. Künstler*innen, die die Ortho­do­xie her­aus­for­dern, den Sta­tus quo infra­ge stel­len, Ver­än­de­run­gen und die Aus­wei­tung der Rech­te auf alle Men­schen for­dern, zah­len oft einen hohen Preis.

Der Schutz und die För­de­rung kul­tu­rel­ler Rech­te sind von ent­schei­den­der Bedeu­tung für die Ver­wirk­li­chung ande­rer Rech­te. dafür, die Macht­ha­ben­den zur Rechen­schaft zu zie­hen und für das Wohl­erge­hen der Mensch­heit ins­ge­samt.

Bild: Huma­nists Inter­na­tio­nal

Die Arbeit von Huma­nists Inter­na­tio­nal zum Schutz von Humanist*innen, die wegen ihrer Über­zeu­gun­gen dis­kri­mi­niert und ver­folgt wer­den, wäre nicht mög­lich ohne die groß­zü­gi­gen Spen­den von Mit­glie­dern und Unterstützer*innen. Mehr Infor­ma­tio­nen und Mög­lich­kei­ten zum Spen­den unter humanists.international/protect

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