Kultur

Dora Russell
Dora Russell (3. April 1894 – 31. Mai 1986)
Das Recht auf Glück
Vor 40 Jahren, am 31. Mai 1986, starb Dora Russell. Die Philosophin, Pädagogin, Feministin und Friedensaktivistin stand lange im Schatten ihres berühmten Ehemanns Bertrand Russell. Als Autorin, Schulleiterin einer progressiven weltlichen Schule und engagierte Stimme der freidenkerischen und humanistischen Bewegung kämpfte sie für Frauenrechte, säkulare Bildung und nukleare Abrüstung.
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John Davidson (Robert Aramayo) erklärt Tourette
Filmkritik
„I swear – verflucht normal“
Kein Entkommen und trotzdem die Möglichkeit eines erfüllten Lebens: Der Kinofilm „Verflucht normal“ („I swear“) erzählt die bewegende Geschichte des Tourette-Aktivisten John Davidson und nähert sich den Fragen von Behinderung, Selbstverständnis und Akzeptanz auf charmante wie irritierende Weise.
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Im Gespräch mit Daniel Abma und Britta Strampe
„Im Prinzip Familie”
Anlässlich des Internationalen Kindertages am 1. Juni lädt der Humanistische Verband Deutschlands herzlich ein zu einem Film-Screening mit anschließendem Gespräch. Der Dokumentarfilm „Im Prinzip Familie“ begleitet Kinder in einer Jugendhilfe-Wohngruppe und zeigt eindrucksvoll, wie wichtig Fürsorge, Stabilität und verlässliche Bezugspersonen für ihre Entwicklung sind. Darüber sprechen Regisseur Daniel Abma und Produzentin Britta Strampe im Interview auf diesseits.de.
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Eine historische Analyse
Weltanschauungspflege
Wie lässt sich der Humanistische Verband Deutschlands als Weltanschauungsgemeinschaft verstehen? Horst Groschopp analysiert die Geschichte des Begriffs „Weltanschauungspflege“. Dabei zeigt sich, wie eng juristische Begriffe, historische Entwicklungen und kulturelle Selbstdeutungen miteinander verflochten sind.
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Paule Minck diesseits
Paule Minck (9. November 1839 – 28. April 1901)
Eine Freundin aller Unterdrückten
Vor 125 Jahren, am 28. April 1901, starb Paule Minck. Sie war Feministin, Freidenkerin, sozialistische Revolutionärin, Aktivistin der Pariser Kommune 1871 und gehörte zu den prägenden Stimmen der Frauen- und Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert.
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Cover des Beiheftes zur Ausstellung „Humanismus. Geschichte und Gegenwart. Der lange Weg zu Toleranz und Gleichberechtigung“ des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Landesverband Berlin, 2006
Eine Kritik am „säkularen Humanismus“
Humanismus noch immer in der Aufklärung
Humanismus wird als historisch gewachsene Kulturauffassung von Barmherzigkeit, Bildung und Menschlichkeit verstanden, die sich in unterschiedlichen Traditionen und Formen praktischer Humanität zeigt und nicht auf Religionskritik oder Säkularisierung verkürzt werden kann. Die Rede vom „säkularen Humanismus“ führt dagegen zu einer Engführung auf Aufklärung und Freidenkerei und verdeckt die Breite seiner kulturellen und sozialen Praxis – so die Kritik von Horst Groschopp.
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Liebknecht 200
200. Geburtstag von Wilhelm Liebknecht
Vertrauen in die Gestaltungskraft des Menschen
Bildung als Grundrecht, die Trennung von Staat und Kirche und der Glaube an die Gestaltungskraft des Menschen: Wilhelm Liebknechts Denken verbindet zentrale Prinzipien des modernen Humanismus. Wir dokumentieren die Rede von Dr. Felicitas Tesch, stellvertretende Präsidentin des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg, aus Anlass des 200. Geburtstags Liebknechts am 29. März 2026 auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde.
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Gage
Matilda Joslyn Gage (24. März 1826 – 18. März 1898)
„Es gibt ein Wort, das süßer ist als Mutter, Zuhause oder Himmel. Dieses Wort ist Freiheit“
Vor 200 Jahren, am 24. März 1826, wurde Matilda Joslyn Gage geboren. Als Autorin, Aktivistin und Freidenkerin prägte sie die amerikanische Frauenbewegung, engagierte sich gegen die Sklaverei und widersetzte sich religiöser wie politischer Unterdrückung.
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Groschopp (c) Humanistischer Verband Deutschlands - Bundesverband
Buchpräsentation mit Horst Groschopp
Von der freidenkerischen Religionskritik zur humanistischen Bildungs- und Sozialpraxis
In seinem Buch „Von der Freidenkerei zur Volksbildung“ beleuchtet Horst Groschopp den Neuen Frankfurter Verlag und seine Geschichte. Wir dokumentieren die Rede von Katrin Raczynski, Vorstandssprecherin des Humanistischen Verbands Deutschlands – Bundesverband, anlässlich der Buchvorstellung in der Humanistischen Hochschule Berlin am 10. Februar 2026.
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Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck (1855)
Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck (14. Februar 1776 – 15. März 1858)
Ein freireligiöser Forscher zwischen Botanik und politischem Aufbruch
Vor 250 Jahren, am 14. Februar 1776, wurde Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck geboren. Der Botaniker und Philosoph war überregional prominentes Mitglied der freireligiösen Bewegung und aktiv an der Revolution 1848/49 beteiligt. Als Abgeordneter der Preußischen Nationalversammlung und Initiator sozialer Reformvereine verband er Wissenschaft, Glaubensfreiheit und politisches Engagement.
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