Horst Groschopp

Horst Groschopp

Horst Groschopp ist Kulturwissenschaftler und einer der profiliertesten Forscher zur Geschichte des Humanismus, der Freidenkerbewegung und der Arbeiterkultur. Er war langjähriger Direktor der Humanistischen Akademien Berlin-Brandenburg und Deutschland sowie über viele Jahre Vorsitzender des Humanistischen Verbandes Deutschlands – Bundesverband und ist Herausgeber zahlreicher Publikationen und Schriftenreihen.
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Zwischen Freidenkerbewegung und Humanismus
Die „Humanistische Wende“
Was ist die „Humanistische Wende"? Horst Groschopp blickt auf drei zusammenhängende Prozesse: die Abkehr der Freidenker von der Arbeiterbewegung, die Entstehung des Humanistischen Verbandes Deutschlands und dessen Weg zum Bekenntnis zu einer weltanschaulich humanistischen Lebensauffassung.
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german Bundeswehr sign near a barrack. Bundeswehr means German armed forces
Buchbesprechung: Beistand für alle
Pazifismus, Bundeswehr und die Zukunft humanistischer Militärseelsorge (3. Teil)
Im dritten und letzten Teil seiner Auseinandersetzung mit dem Sammelband zur humanistischen Militärseelsorge richtet der Autor den Blick auf die entscheidenden Bewährungsproben des Projekts. Er diskutiert die Frage nach der gesellschaftlichen Relevanz humanistischer Überzeugungen, die rechtliche Stellung des Humanistischen Verbandes Deutschlands sowie die Auswirkungen der sicherheitspolitischen „Zeitenwende“. Im Mittelpunkt steht dabei ein grundlegender Konflikt: Wie lässt sich eine humanistische Militärseelsorge mit den pazifistischen Traditionen des organisierten Humanismus vereinbaren?
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Male doctors shake hands with patients encouraging each other and praying for blessings. To offer love, concern, and encouragement while checking the patient's health. concept of medicine and health care
Buchbesprechung: Beistand für alle
Humanistische versus „konfessionsfreie“ Militärseelsorge (2. Teil)
Im Mittelpunkt des 2. Teils steht die Frage, ob eine humanistische Militärseelsorge tatsächlich als „konfessionsfrei“ bezeichnet werden kann. Der Autor argumentiert, dass der Humanistische Verband Deutschlands als Weltanschauungsgemeinschaft selbst kein konfessionsfreier Akteur ist, sondern neben den christlichen, jüdischen und künftig möglicherweise muslimischen Anbietern eine eigene humanistische Perspektive einbringen würde.
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a shoulder strap on a german military uniform
Buchbesprechung: Beistand für alle
Humanistische Militärseelsorge: Anspruch und Herausforderungen (1. Teil)
Der folgende Beitrag entstand ursprünglich als Buchrezension. Im Verlauf der Arbeit zeigte sich für den Autor jedoch, dass die aufgeworfenen Fragen weit über eine klassische Besprechung hinausreichen. Aus zahlreichen Anmerkungen entwickelte sich daher ein Essay, das sich mit den konzeptionellen, historischen und rechtspolitischen Fragen einer möglichen humanistischen Militärseelsorge auseinandersetzt. Der Beitrag in der Reihe humanismus aktuell versteht sich als kritische Diskussion zu einem Thema, das für Humanismus, Weltanschauungspolitik und Bundeswehr gleichermaßen von Bedeutung ist. Er erscheint in drei Teilen.
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Junginger Cover
Rezension
Religiöse Vielfalt in der DDR?
Ein neues Handbuch zu Kirchen und Religionsgemeinschaften in der DDR macht eine kaum beachtete Religionswissenschaft sichtbar. Zwischen Staatssekretariat, Archivmaterial und vergessenen Gruppen zeigt sich eine vielschichtige religiöse Landschaft der DDR. Eine Rezension von Horst Groschopp.
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Eine historische Analyse
Weltanschauungspflege
Wie lässt sich der Humanistische Verband Deutschlands als Weltanschauungsgemeinschaft verstehen? Horst Groschopp analysiert die Geschichte des Begriffs „Weltanschauungspflege“. Dabei zeigt sich, wie eng juristische Begriffe, historische Entwicklungen und kulturelle Selbstdeutungen miteinander verflochten sind.
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Cover des Beiheftes zur Ausstellung „Humanismus. Geschichte und Gegenwart. Der lange Weg zu Toleranz und Gleichberechtigung“ des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Landesverband Berlin, 2006
Eine Kritik am „säkularen Humanismus“
Humanismus noch immer in der Aufklärung
Humanismus wird als historisch gewachsene Kulturauffassung von Barmherzigkeit, Bildung und Menschlichkeit verstanden, die sich in unterschiedlichen Traditionen und Formen praktischer Humanität zeigt und nicht auf Religionskritik oder Säkularisierung verkürzt werden kann. Die Rede vom „säkularen Humanismus“ führt dagegen zu einer Engführung auf Aufklärung und Freidenkerei und verdeckt die Breite seiner kulturellen und sozialen Praxis – so die Kritik von Horst Groschopp.
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Akademie des freien Gedankens
„Von der Freidenkerei zur Volksbildung“
Akademie des Freien Gedankens als Grundgerüst einer humanistischen Hochschule
Wie entstand die Idee einer konfessionsfreien humanistischen Akademie? In „Von der Freidenkerei zur Volksbildung“ vertieft Horst Groschopp die Analyse der vielfältigen Aktivitäten Arthur Pfungsts. Der hier vorgestellte Abschnitt dokumentiert den historischen Richtungsstreit um sein Erbe: Akademie des freien Gedankens oder Volksbildung?
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