Buchbesprechung: Beistand für alle

Pazifismus, Bundeswehr und die Zukunft humanistischer Militärseelsorge (3. Teil)

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Beitragsbild: istock.com/huettenhoelscher

Im dritten und letzten Teil seiner Auseinandersetzung mit dem Sammelband zur humanistischen Militärseelsorge richtet der Autor den Blick auf die entscheidenden Bewährungsproben des Projekts. Er diskutiert die Frage nach der gesellschaftlichen Relevanz humanistischer Überzeugungen, die rechtliche Stellung des Humanistischen Verbandes Deutschlands sowie die Auswirkungen der sicherheitspolitischen „Zeitenwende“. Im Mittelpunkt steht dabei ein grundlegender Konflikt: Wie lässt sich eine humanistische Militärseelsorge mit den pazifistischen Traditionen des organisierten Humanismus vereinbaren?

Sven Tha­le erkennt (vgl. S. 87 ff.), dass der Wunsch, in der Bun­des­wehr eine Huma­nis­ti­sche Seel­sor­ge ein­zu­füh­ren, den Nach­weis des Huma­nis­ti­schen Ver­ban­des Deutsch­lands erfor­dert, etwas dazu Erfor­der­li­ches anzu­bie­ten. Er wagt einen Aus­blick, gibt ein Bild vom „welt­an­schau­li­chen Huma­nis­mus“ des Ver­ban­des, erklärt „Seel­sor­ge“ und ver­bin­det die Pos­tu­la­te des Huma­nis­mus mit dem Begriff der Spi­ri­tua­li­tät, sogar das Feld der Fei­er­kul­tur wird ange­spro­chen. „Der Sinn von Seel­sor­ge lei­tet sich nicht aus der Anzahl von Mit­glie­dern ab, die eine Reli­gi­ons- oder Welt­an­schau­ungs­ge­mein­schaft hat, son­dern aus der Reprä­sen­ta­ti­vi­tät der Über­zeu­gun­gen, die ihr zugrun­de lie­gen.“ (S. 88)

Das scheint mir völ­lig rich­tig zu sein, zumal end­lich bis­he­ri­ge Argu­men­te im Rah­men der fal­schen Behaup­tung, man ver­tre­te die Inter­es­sen von Kon­fes­si­ons­frei­en, zu den Akten gelegt wer­den. Es ist aber in der bun­des­deut­schen Sozio­lo­gie nicht üblich, nach huma­nis­ti­schen Über­zeu­gun­gen in der Bevöl­ke­rung zu fra­gen, eher geht es um Res­te christ­li­chen Den­kens.

Manch­mal fra­ge ich mich, wie groß die Distanz des Ver­ban­des zu mei­ner Amts­zeit gewor­den ist oder wie ver­gess­lich. Denn gera­de zu dem The­ma „Huma­nis­ten­quo­te“ in der Bevöl­ke­rung wur­den zu mei­ner Amts­zeit, auf Ver­an­las­sung von Man­fred Ise­mey­er und dem Huma­nis­ti­schen Ver­band Ber­lin, für den Bun­des­ver­band von dem renom­mier­ten Befra­gungs­be­trieb Allens­bach zwei Unter­su­chun­gen durch­ge­führt, 2004 und 2007. Das ist zwar inzwi­schen ein Stück her, aber wer die Ergeb­nis­se – „80 % der Kon­fes­si­ons­frei­en beken­nen sich huma­nis­tisch“ – wider­le­gen möch­te, müss­te eine neue Umfra­ge anstren­gen. Ich ver­mu­te aber, dass sich die Zah­len min­des­tens bestä­ti­gen.

Ich habe damals eine lan­ge Pres­se­er­klä­rung für den Bun­des­ver­band abge­ge­ben, eher eine Inter­pre­ta­ti­on der Unter­su­chungs­er­geb­nis­se hin­sicht­lich der „Kon­fes­si­ons­frei­en“. Sie ist wie die dama­li­gen Ergeb­nis­se auf hpd auch heu­te noch abruf­bar, sogar unter dem Begriff „Huma­nis­ten­quo­te“.

Bru­no Osuch spricht von „einer aner­kann­ten Welt­an­schau­ungs­ge­mein­schaft“, die „ein grund­ge­setz­lich ver­brief­tes Recht auf den glei­chen Zugang zu den Streit­kräf­ten wie die Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten“ hat (vgl. S. 86). Recht haben und Recht bekom­men ist nicht das­sel­be. Und auf wel­che Berei­che Art. 137,7 Grund­ge­setz, der die Gleich­be­hand­lung for­mu­liert, ange­wandt wird, ist seit 1919 immer wie­der strit­tig. So muss­te der Huma­nis­ti­sche Lan­des­ver­band Ber­lin-Bran­den­burg öfters müh­sam Kla­ge füh­ren.

Das muss hier nicht sein, denn im Gegen­satz zur Situa­ti­on von 2006 scheint nicht nur der Begriff „Mili­tär­seel­sor­ge“ inzwi­schen inner­ver­band­lich aner­kannt zu sein, wie auch der Bun­des­ver­band heu­te ganz anders auf­ge­stellt ist durch den Zusam­men­schluss meh­re­rer Kör­per­schaf­ten, die nun ent­spre­chend Art. 137,5 Grund­ge­setz, letz­ter Satz, als Gesamt­ver­band „eine öffent­lich-recht­li­che Kör­per­schaft“ dar­stel­len. Eine sol­che Orga­ni­sa­ti­on ist ein ande­rer mög­li­cher Part­ner der Bun­des­wehr als ein ein­ge­tra­ge­ner Ver­ein. Mit ihm kann man Staats­ver­trä­ge abschlie­ßen.

Vor allem ist die welt­po­li­ti­sche Lage (man mag lei­der sagen) eine ande­re als 2006. Als Wolf­gang Lüder 1994 für Sol­da­ten eine huma­nis­ti­sche Bera­tung for­der­te, fand der ers­te Aus­lands­ein­satz der Bun­des­wehr statt. Das war der Anlass für den Beschluss. 2006 gab es nicht nur das Fußball-„Sommermärchen“, son­dern die ers­ten Refor­men der Mer­kel-Regie­rung. Hier woll­ten wir uns ein­klin­ken, was außer Gesprä­chen, vie­len Brie­fen und dem münd­li­chen Ver­spre­chen des Bun­des­wehr­ver­ban­des, „brin­gen Sie uns einen Sol­da­ten, der das will, und wir sehen wei­ter“, nicht viel ein­brach­te.

Aktu­ell fin­det eine „Zei­ten­wen­de“ statt, auch wenn ich per­sön­lich die fol­gen­de Ein­schät­zung nicht tei­le, so setzt sich doch eine Lage­ein­schät­zung durch, die Bun­des­wehr sei die „Armee eines im Grun­de nicht kampf­fä­hi­gen Staa­tes, der die kon­kre­te mili­tä­ri­sche Sicher­heits­vor­sor­ge bis­her gern an sei­ne Bünd­nis­part­ner aus­ge­la­gert hat“ (Ange­low, S. 7). In die­sem Kon­text geht es um „Kriegs­fä­hig­keit“, der die Mili­tär­seel­sor­ge dann ja wohl zu die­nen hat. Das wird in eini­gen Bei­trä­gen the­ma­ti­siert.

Um die­ses „Die­nen“ in der Argu­men­ta­ti­on zu ent­kräf­ten, wird gele­gent­lich auf die Dienst- und Fach­auf­sicht ver­wie­sen, die for­mal bei den Anbie­tern der Mili­tär­seel­sor­ge liegt. Dass hier aller­dings für „Kriegs­un­fä­hig­keit“ gewor­ben wer­den könn­te, ist aus­zu­schlie­ßen, zumal in einem Ein­satz. Nach mei­ner Ansicht soll­te auch in die­ser Fra­ge Rea­li­täts­sinn obwal­ten.

Pazifismus des Humanismus und Seelsorge im Militär

Nicht nur im Huma­nis­mus gibt es die­se unbe­ding­te Frie­dens­lie­be und Kriegs­feind­schaft, son­dern auch in den Kir­chen. Der christ­li­che Glau­ben hält sich in die­ser Sache meist an die Berg­pre­digt. Krieg darf nach Got­tes Wil­len nicht sein. Den­noch gibt es ihn und min­des­tens hier muss ein­mal auf die christ­li­chen Glau­bens­krie­ge bis ins 17. Jahr­hun­dert ver­wie­sen wer­den.

Das kon­zep­tio­nell vom Huma­nis­ti­schen Ver­band Deutsch­lands zu lösen­de Pro­blem sehe ich dar­in, den Spa­gat zwi­schen einem im Grun­de genom­men ele­men­ta­ren Pazi­fis­mus im Ver­ständ­nis von Huma­nis­mus und einer huma­ni­tä­ren seel­sor­ge­ri­schen Tätig­keit zu bewäl­ti­gen. Erfreu­li­cher­wei­se fin­den sich in dem Band eini­ge Ansät­ze, so ist zu lesen, wie ein all­ge­mein­mensch­li­cher Huma­nis­mus auf ein mili­tä­ri­sches Ange­bot her­un­ter­ge­bro­chen und prak­tisch wer­den kann. Dar­über gibt der Band zahl­rei­che Hin­wei­se und Erfah­rungs­be­rich­te.

Das mit dem Pazi­fis­mus im Huma­nis­mus ist nicht ein­fach weg­zu­wi­schen, ist er ihm doch eigen; dazu gleich. Zunächst zur Dis­kus­si­ons­ge­schich­te im Ver­band, in dem es eben­so erfreu­lich für die ein­zel­nen Mit­glie­der wie anstren­gend für jede Füh­rung ist, sol­che Pro­jek­te wie die Mili­tär­seel­sor­ge zu ver­ste­hen und mit­zu­tra­gen. Osuch ver­weist kurz auf den Band 6 der Schrif­ten­rei­he der Bun­des­aka­de­mie von 2016, den ers­ten nach mei­nem Aus­schei­den, das von Ralf Schöpp­ner ver­ant­wor­te­te Buch „Wie geht Frie­den?“ (vgl. S. 81) und auf eine Debat­te in der Ver­bands­zeit­schrift „dies­seits“ 4/1998. Es ist sinn­voll, hier den Titel des Bei­tra­ges von Tho­mas Hein­richs in die­sem Band voll­stän­dig zu zitie­ren: „Der gehor­chen­de Sol­dat. War­um wir Sol­da­ten huma­nis­tisch bera­ten, uns aber dafür nicht von der Bun­des­wehr bezah­len las­sen soll­ten“. [1]

Es ging seit 1994 in der Gegen­strö­mung im Ver­band um gene­rel­le Ableh­nun­gen der Bera­tung von Sol­da­ten und dar­um, die­se Bera­tung nicht auch noch „huma­nis­tisch“ zu nen­nen.[2] Dazu gab es immer wie­der Anläs­se: 1999 kam es wäh­rend des Koso­vo-Krie­ges zu Aus­tritts­an­kün­di­gun­gen pro­mi­nen­ter Mit­glie­der, weil in einer unab­ge­stimm­ten Pres­ser­klä­rung von einer Unter­stüt­zung der „huma­ni­tä­ren Inter­ven­ti­on“ die Rede war, aber das Wort „huma­nis­tisch“ ver­wen­det wur­de.

Zu ergän­zen wäre noch, dass es 2015 einen Raus­wurf der Ver­bands­au­to­ren aus dem Pro­jekt „Hand­buch Frie­dens­ethik“ der Mili­tär­seel­sor­ge gab. Wäh­rend die für die­se Publi­ka­ti­on vor­ge­se­he­nen Bei­trä­ge von Hubert Can­cik, Frie­der Otto Wolf und Ralf Schöpp­ner in „Wie geht Frie­den?“ erschie­nen, ver­öf­fent­lich­te ich mei­nen Bei­trag im ers­ten Band mei­ner eige­nen Rei­he „Huma­nis­mus­per­spek­ti­ven“.[3] Ich zitie­re dar­aus (S. 156):

„Die heu­te geläu­fi­ge Her­lei­tung des Begriffs Pazi­fis­mus aus pacis und face­re knüpft an den „Neu­hu­ma­nis­mus“ des 18./19. Jahr­hun­derts an. Bei­des geht unbe­dingt zusam­men: Huma­nis­mus – ver­stan­den als Barm­her­zig­keit, Ent­ro­hung, Men­schen­wür­de und Bil­dung – und Pazi­fis­mus ange­sichts der zum Ende des 19. Jahr­hun­derts als Poten­zi­al zur Mensch­heits­ver­nich­tung gese­he­nen Auf­rüs­tung in Euro­pa, die zum ers­ten Welt­krieg führ­te.“ Hier sind die Ver­bin­dun­gen zum Huma­nis­mus offen­sicht­lich. Inter­pre­ta­tio­nen, Details und his­to­ri­sche Initia­ti­ven dazu wer­den in die­sem Auf­satz vor­ge­stellt.

Für die Ableh­nung einer huma­nis­ti­schen Mili­tär­seel­sor­ge sind his­to­ri­sche und aktu­el­le pazi­fis­ti­sche Debat­ten und Aktio­nen kein Argu­ment. Doch wäre es für den öffent­li­chen Gebrauch und das Anse­hen des Ver­ban­des sinn­voll, die­sem Pro­blem nicht aus­zu­wei­chen. Es ste­hen, wenn das Pro­jekt bewil­ligt ist, noch ganz ande­re Auf­ga­ben und Ent­schei­dun­gen an. Dazu gehört die Fra­gen der Uni­form (die nicht pflich­tig ist, aber es emp­fiehlt sich Flecktarn), der Ver­ei­di­gung als Beam­te auf Zeit (kei­ne Ver­gat­te­rung) und der ver­trau­ens­vol­len Zusam­men­ar­beit mit den ande­ren „Frak­tio­nen“ der Mili­tär­seel­sor­ge. Man dient in der glei­chen Armee, pflegt Kame­rad­schaft über die grund­sätz­lich gegen­sätz­li­chen Ant­wor­ten auf „Glau­bens­fra­gen“ hin­weg. Hier wird nicht mis­sio­niert, weder so noch so.

Zum prak­ti­schen Huma­nis­mus als einer huma­ni­tä­ren Ant­wort trotz pazi­fis­ti­scher Grund­ein­stel­lung gibt es in der Geschich­te des deut­schen orga­ni­sier­ten Huma­nis­mus einen Prä­ze­denz­fall. Außer der „Huma­nis­ti­schen Gemein­de Ber­lin“ gab es bei Kriegs­be­ginn 1914 noch eine zwei­te, viel grö­ße­re huma­nis­ti­sche Orga­ni­sa­ti­on, die „Deut­sche Gesell­schaft für ethi­sche Kul­tur“. Hier begann die Debat­te über eine ethi­sche Kul­tur der Seel­sor­ge par­al­lel zu pazi­fis­ti­schen Aktio­nen. Vor allem unter­hielt sie eine, vor allem von jüdi­schen Mit­glie­dern initi­ier­te, „Zen­tra­le für pri­va­te Für­sor­ge“ und der Ber­li­ner Orts­ver­band eine Sozi­al­sta­ti­on, die wäh­rend des Krie­ges für bedürf­ti­ge Sol­da­ten­fa­mi­li­en, ver­stüm­melt heim­keh­ren­de Front­sol­da­ten und ande­re an den Kriegs­fol­gen Lei­den­de Sozi­al­hil­fe anbot.[4]

Eine eige­ne Mili­tär­seel­sor­ge war schon des­halb undenk­bar, weil Kon­fes­si­ons­lo­se nicht zu Gott schwö­ren konn­ten, was nicht nur in der Armee, son­dern in allen Lebens­be­rei­chen bis 1919 Kar­rie­re­vor­aus­set­zung war, z.B. „Dok­toreid“. Das ist heu­te anders – und war es in der Armee auch damals schon, wie der abso­lu­te Kriegs­geg­ner und Orga­ni­sa­tor der Kir­chen­aus­tritts­be­we­gung 1910 ff. Otto Leh­mann-Ruß­büldt kurz vor Kriegs­be­ginn anhand des Ver­laufs der Reichs­tags­de­bat­te im Mai 1914 über den Haus­halt der Mili­tär­seel­sor­ge her­aus­fand, dass seit 1866 [sic] die Mög­lich­keit bestand, statt des Eides einen Rekru­ten mit Hand­schlag zu ver­pflich­ten, wor­aus aber ein Geheim­nis gemacht wur­de.[5]

Bild: Ali­bri Ver­lag GmbH

Autor:in: Jür­gen Ange­low (Hrsg.)
Titel: Bei­stand für alle
Unter­ti­tel: Huma­nis­ti­sche Mili­tär­seel­sor­ge in der Bun­des­wehr
Rei­he: Schrif­ten­rei­he der Huma­nis­ti­schen Aka­de­mie Deutsch­land; Band 11
Ver­lag: Ali­bri, 2026
ISBN: 978–3‑86569–443‑0
Aus­stat­tung: 102 Sei­ten, kar­to­niert

Bestel­lung: Bei­stand für alle | Ali­bri Ver­lag GmbH > Shop > Pro­dukt­de­tail

Das Essay erschien erst­mals auf der Home­page von Horst Gro­schopp unter dem Titel „Nicht­kon­fes­sio­nel­le Mili­tär­seel­sor­ge“ – ein Miss­ver­ständ­nis. In der Rubrik huma­nis­mus aktu­ell ver­öf­fent­li­chen wir es hier in drei Tei­len (Teil 1 und Teil 2) und mit leich­ten Kür­zun­gen. Unser herz­li­cher Dank gilt dem Autor für die freund­li­che Geneh­mi­gung zur Wie­der­ga­be.


[1] Vgl. hier beson­ders S. 148 den Kern­satz: „Die Stel­lung von huma­nis­ti­schen Sol­da­ten­be­ra­tern in der Bun­des­wehr ana­log zu den Mili­tär­seel­sor­gern ist etwas ganz ande­res als eine unab­hän­gi­ge huma­nis­ti­sche Bera­tung von Sol­da­ten.“

[2] Gera­de Chris­ten betei­li­gen sich auch aktu­ell an Frie­dens­be­we­gun­gen (z.B. Oster­mär­sche).

[3] Vgl. Horst Gro­schopp: Huma­nis­mus und Pazi­fis­mus in der deut­schen Frei­den­ker­be­we­gung. In: Ders. (Hrsg.): Pro Huma­nis­mus. Eine zeit­ge­schicht­li­che Kul­tur­stu­die. Mit einer Doku­men­ta­ti­on. Aschaf­fen­burg 2016, S. 154–170.

[4] Horst Gro­schopp / Eck­hard Mül­ler: Aus der Ethik eine Reli­gi­on machen. Der prak­ti­sche Huma­nis­mus einer sozi­al­li­be­ra­len Kul­tur­be­we­gung. Zur Geschich­te der „Deut­schen Gesell­schaft für ethi­sche Kul­tur“ (Okto­ber 1892 bis Janu­ar 1937). Aschaf­fen­burg: Ali­bri Ver­lag 2024, hier S. 155 ff. bzw. 177 ff.

[5] Vgl. Otto Leh­mann-Ruß­büldt: Die unver­ei­dig­ten Rekru­ten im Reichs­tag [Mili­tär­seel­sor­ge]. In: Der Dis­si­dent 8(1914)4, S. 31 f.

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