Bürgerfest des Bundespräsidenten

„Lasst uns stärken, was uns verbindet“

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Beitragsbild: Dagmar Müller-Funk

Rund 2000 Engagierte, Japan als Partnerland und ein Bundespräsident, der dem Ehrenamt dankt: Elke Krämer, Dagmar Müller-Funk und Ash Ziab waren für den Humanistischen Verband Deutschlands beim Bürgerfest in Bonn. In Bericht, Gespräch und Video erzählen sie von ihren Eindrücken, von ihrem Engagement und davon, was sie sich von Politik und Gesellschaft wünschen.

Elke Krämer

Auf Vor­schlag des Huma­nis­ti­schen Ver­ban­des Nord­rhein-West­fa­len wur­de ich die­ses Jahr zum Bür­ger­fest des Bun­des­prä­si­den­ten in den Park der Vil­la Ham­mer­schmidt nach Bonn ein­ge­la­den. Die­se Vil­la mit dem gut vier Hekt­ar gro­ßen Land­schafts­park war von 1950 bis 1994 Amts- und Wohn­sitz des Bun­des­prä­si­den­ten der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, bis der Umzug nach Schloss Bel­le­vue erfolg­te. Das Bon­ner Domi­zil blieb als Zweit­wohn­sitz erhal­ten und kommt jetzt wie­der zu alten Ehren, bis die Reno­vie­rung von Schloss Bel­le­vue in acht Jah­ren vor­aus­sicht­lich abge­schlos­sen sein wird.  Nach umfang­rei­cher Sicher­heits­über­prü­fung am Ein­gang konn­ten mei­ne Beglei­tung und ich den Park betre­ten und sahen schon bald die Vil­la Ham­mer­schmidt vor uns, konn­ten einen ers­ten Blick auf die weit­läu­fi­ge Park­land­schaft wer­fen.

Musubu – die­ses japa­ni­sche Wort für „ver­bin­den, ver­knüp­fen“ – war das Mot­to des dies­jäh­ri­gen Bür­ger­fes­tes, Japan das Part­ner­land der Ver­an­stal­tung. Mit die­sem Mot­to begann auch Bun­des­prä­si­dent Frank-Wal­ter Stein­mei­er sei­ne Eröff­nungs­re­de, nach­dem er alle Besu­cher des Fes­tes will­kom­men gehei­ßen hat­te, beson­ders natür­lich den japa­ni­schen Minis­ter Mino­ru Kiuchi und alle anwe­sen­den Japa­ner.

Der Bun­des­prä­si­dent beton­te, dass genau das im Ehren­amt täti­ge Men­schen tun: Men­schen mit­ein­an­der ver­bin­den, Fäden zu ande­ren knüp­fen. Rund 2000 Enga­gier­te aus 16 Bun­des­län­dern waren gela­den, die in den unter­schied­lichs­ten Berei­chen aktiv sind.

Er sprach über Bonn als Stadt, die für den demo­kra­ti­schen Neu­an­fang unse­res Lan­des steht, für Grund­ge­setz, demo­kra­ti­sche Selbst­be­stim­mung, Welt­of­fen­heit und inter­na­tio­na­le Zusam­men­ar­beit und rief dazu auf, die­se Wer­te an künf­ti­ge Gene­ra­tio­nen wei­ter­zu­tra­gen und sie vor denen zu schüt­zen, die all das ver­ach­ten und mit Füßen tre­ten.

Er erin­ner­te dar­an, dass Vie­les in Bonn begann, erwähn­te den Kli­ma­schutz, beton­te die wich­ti­ge Rol­le der glo­ba­len Gemein­schaft mit der Bemer­kung: „Wir brau­chen doch aus­ge­rech­net jetzt nicht auch noch Leug­ner des Kli­ma­wan­dels in den Regie­run­gen.“ Bonn sei also ein guter Ort für ein sol­ches Fest.

Der Bun­des­prä­si­dent dank­te allen Ehren­amt­li­chen, egal, ob sie in der Haus­auf­ga­ben­hil­fe, im Ret­tungs­dienst, in der Betreu­ung von Flücht­lin­gen, der Hos­piz­ar­beit, in Sport und Kul­tur oder ande­ren Berei­chen aktiv sind. Er dank­te allen, auch stell­ver­tre­tend für die Vie­len, die die­ses Jahr nicht dabei waren. Beson­ders erwähn­te er noch die vie­len Feu­er­wehr­leu­te und Ein­satz­kräf­te, die bei den Wald­brän­den in den letz­ten Wochen extrem gefor­dert waren.

Der Geist die­ses Enga­ge­ments und Mit­ein­an­ders sol­le wei­ter­ge­tra­gen wer­den, Men­schen sich mit­ein­an­der ver­bin­den. Auf Japa­nisch eben: „Musubu“ und auf Deutsch: „Lasst uns stär­ken, was uns ver­bin­det.“ Unter­schied­li­che Mei­nun­gen, Erfah­run­gen, Bedürf­nis­se tref­fen auf­ein­an­der, Kom­pro­mis­se müs­sen gesucht wer­den. Es kommt dar­auf an, wie wir mit all dem umge­hen.

Genau da beginnt Demo­kra­tie. In Kri­sen nicht ver­za­gen, anpa­cken, strei­ten mit Respekt vor­ein­an­der, zusam­men­ste­hen, an Lösun­gen arbei­ten und nicht ver­ges­sen: die­se Men­schen, wir, sind die Mehr­heit. Und das Ehren­amt ist ein wich­ti­ger Teil davon. Die Demo­kra­tie ist eine Errun­gen­schaft: hüten wir sie gut, schüt­zen und ver­tei­di­gen wir sie.

Das war noch ein­mal ein Appell, bevor unser Gast­ge­ber auf das groß­ar­ti­ge Pro­gramm zu spre­chen kam, das uns an die­sem Tag erwar­te­te. Über Bonn und Beet­ho­ven kam noch ein­mal Japan zur Spra­che. Der Bun­des­prä­si­dent erzähl­te von der japa­ni­schen Tra­di­ti­on, zum Jah­res­wech­sel die „Ode an die Freu­de“ zu sin­gen, in ganz Japan – und das auf Deutsch, bevor er dann das Bür­ger­fest als eröff­net erklär­te.

Auch der japa­ni­sche Minis­ter sprach noch ein­mal kurz zu uns – auf Deutsch –, und so erfuh­ren wir, dass er als Kind teil­wei­se in Bonn auf­ge­wach­sen war, eine Zeit­lang in Deutsch­land stu­diert und auch als Dol­met­scher des japa­ni­schen Kai­sers gear­bei­tet hat­te. Bonn bezeich­ne­te er als sein zwei­tes Zuhau­se.

Wie vom Bun­des­prä­si­den­ten bereits ange­kün­digt, war das Pro­gramm wirk­lich reich­hal­tig: neben Dar­bie­tun­gen der Big Band der Bun­des­wehr gab es Vor­füh­run­gen japa­ni­scher Kampf­kunst und Trom­mel­dar­bie­tun­gen, Vio­lin­spiel wur­de prä­sen­tiert, eben­so wie eine Dis­kus­si­on über künst­li­che Intel­li­genz in Schu­len. Bekann­te Künst­ler wie Wolf­gang Nie­de­cken und Gre­gor Meyle mit der Big Band der Bun­des­wehr run­de­ten das Pro­gramm ab.

Für Füh­run­gen in der Vil­la Ham­mer­schmidt und im Kanz­ler­bun­ga­low muss­ten Inter­es­sier­te lan­ge anste­hen. Bunt gemischt prä­sen­tier­ten sich unter­schied­li­che Fir­men, dazu Orga­ni­sa­tio­nen mit Schwer­punk­ten wie Kin­der­hil­fe, Digi­tal­pakt im Alter, Gesell­schaf­ten zur Gesund­heits­för­de­rung und auch die Deut­sche Stif­tung für Enga­ge­ment und Ehren­amt.

Die japa­ni­sche Kul­tur in allen Facet­ten mit kuli­na­ri­schen Spe­zia­li­tä­ten und Vor­füh­run­gen kul­tu­rel­ler Trach­ten, Gepflo­gen­hei­ten und Kal­li­gra­fie bil­de­te einen beson­de­ren Schwer­punkt. Stän­de ver­schie­de­ner Natio­nen, die kuli­na­ri­sche Genüs­se prä­sen­tier­ten, gab es reich­lich – wer da hung­rig oder durs­tig nach Hau­se ging, war selbst schuld.

Ich hät­te gern noch das eine oder ande­re Häpp­chen pro­biert, wäre gern noch den Dar­bie­tun­gen auf der Haupt­büh­ne gefolgt. Aber Regen, der immer hef­ti­ger wur­de, bewog uns am Ende, doch vor­zei­tig die Heim­fahrt anzu­tre­ten. Es war ein Tag, voll von blei­ben­den Ein­drü­cken, an den ich ger­ne zurück­den­ke.

Dagmar Müller-Funk

Wie bist du zu deinem Ehrenamt beim Humanistischen Verband gekommen?

Seit 2010 bin ich bei den Huma­nis­ten – damals noch bei der Frei­re­li­giö­sen Gemein­schaft Neu-Isen­burg. Recht bald habe ich im Prä­si­di­um mit­ge­wirkt, zunächst vor allem, um die Orts­ge­mein­schaft zu erhal­ten. Dann habe ich den enor­men Gestal­tungs­spiel­raum schät­zen gelernt, den mir die­ses Ehren­amt eröff­net.

Unse­re drei Kin­der waren damals zwi­schen acht und 13 Jah­ren alt, und so konn­te ich auch mei­ne Freu­de am Umgang mit Kin­dern und Jugend­li­chen ein­brin­gen. Bil­dung liegt mir beson­ders am Her­zen. Des­halb bin ich seit eini­gen Jah­ren Lehr­kraft für Huma­nis­ti­sche Lebens­kun­de.

Heu­te möch­te ich Räu­me schaf­fen, in denen Men­schen erle­ben, dass sie selbst etwas gestal­ten kön­nen.

Wie schaffst du es, andere Menschen für Mitgestaltung und Engagement zu begeistern?

Mir liegt Demo­kra­tie sehr am Her­zen. Kin­der und Jugend­li­che für Demo­kra­tie, glei­che Rech­te und Selbst­wirk­sam­keit zu begeis­tern, ist mir ein beson­de­res Anlie­gen. Dabei gilt mein Augen­merk auch Mäd­chen und jun­gen Frau­en, denn Gleich­be­rech­ti­gung auf dem Papier bedeu­tet noch lan­ge nicht glei­che Chan­cen.

Demo­kra­tie darf nicht nur erklärt wer­den. Men­schen müs­sen erle­ben, dass ihre Mei­nung zählt, dass sie etwas bewir­ken kön­nen und dass Unter­schied­lich­keit aus­ge­hal­ten wird. Dann muss ich für die Begeis­te­rung gar nicht so viel tun: Mensch­lich­keit, Demo­kra­tie und Frei­heit sind – gut auf­be­rei­tet – Selbst­läu­fer.

Was wünschst du dir von Politik und Gesellschaft, um ehrenamtliches Engagement besser zu unterstützen?

Die Stan­dard­ant­wort: mehr Geld.

In Zei­ten knap­per Kas­sen ist aber jede Unter­stüt­zung will­kom­men: mehr Frei­wil­li­ge, kos­ten­freie Tagungs- und Unter­richts­räu­me, mehr Sicht­bar­keit in Medi­en und bei öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen. Kom­mu­nen könn­ten bei­spiels­wei­se über eine Art Kom­pen­sa­ti­ons­kon­to Kos­ten aus­glei­chen, die durch ehren­amt­li­che Arbeit ent­ste­hen.

Ehren­amt­li­che brau­chen nicht stän­dig Applaus. Aber sie soll­ten spü­ren, dass ihre Arbeit gesell­schaft­lich etwas wert ist. Denn bei aller Ver­schie­den­heit: Auf Mensch­lich­keit und Demo­kra­tie kön­nen wir uns doch wohl eini­gen.

Welches Erlebnis in deinem Ehrenamt ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Da ich das Amt der Frau­en­be­auf­trag­ten erst seit Kur­zem inne­ha­be, möch­te ich ein Bei­spiel aus dem Unter­richt nen­nen.

Ein Unter­richts­wo­chen­en­de der Huma­nis­ti­schen Lebens­kun­de begann ganz harm­los mit der Hel­den­rei­se als Zugang zu „Mythen und Reli­gio­nen“. Am Ende ent­stan­den sehr per­sön­li­che Geschich­ten. Plötz­lich ver­schwam­men Geschlech­ter­rol­len: wei­nen­de Jungs, taf­fe Mäd­chen – und nie­mand schäm­te sich dafür.

Das Beson­de­re war, dass die Grup­pe die­se per­sön­li­chen Erleb­nis­se als Gemein­schaft getra­gen hat. Für mich war das ein sehr kon­kre­ter Moment von Selbst­wirk­sam­keit, Offen­heit und Mensch­lich­keit.

Mehr möch­te ich aus Respekt vor der Ver­trau­lich­keit nicht erzäh­len.

Wie hast du das Bürgerfest beim Bundespräsidenten erlebt?

Trotz der vie­len Men­schen habe ich mich dort sehr wohl und unter Gleich­ge­sinn­ten gefühlt. Über das The­ma Ehren­amt kam man schnell mit­ein­an­der ins Gespräch.

Beson­ders ein­drucks­voll fand ich, wie unter­schied­lich Ehren­amt aus­se­hen kann – von Feu­er­wehr und THW bis zu Bil­dungs- und Men­schen­rechts­ar­beit. Was uns ver­bin­det, ist ein ähn­li­cher Impuls: Wir wol­len nicht nur zuschau­en.

Die Big Band der Bun­des­wehr sorg­te für gute Stim­mung, das Cate­ring war erst­klas­sig. Scha­de waren nur die lan­gen Schlan­gen, durch die wir man­che Ange­bo­te – etwa die Füh­rung durch die Vil­la Ham­mer­schmidt – nicht mehr geschafft haben.

Gab es eine Begegnung, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Die japa­ni­schen Tromm­ler. Sie waren über das gan­ze Gelän­de zu hören und mit ihrer prä­zi­sen Cho­reo­gra­fie auch eine ech­te Augen­wei­de.

Hat der Tag deinen Blick auf dein eigenes Engagement verändert oder bestärkt?

Es war schön, ein­mal eine öffent­li­che Wür­di­gung der eige­nen Tätig­keit zu erfah­ren. Mei­ne Hal­tung zum Ehren­amt hat sich dadurch aller­dings nicht ver­än­dert. Dafür bin ich schon zu lan­ge dabei: Ich bin eine Über­zeu­gungs­tä­te­rin.

Welche Bedeutung hat es aus deiner Sicht, wenn der Bundespräsident ehrenamtliches Engagement öffentlich würdigt?

Ich glau­be nicht, dass jemand sein Ehren­amt des­halb aus­übt. Wir tun das aus einem zutiefst inne­ren Antrieb. Man macht, was man kann und was gera­de nötig ist.

Trotz­dem tut es gut, gese­hen und gewür­digt zu wer­den. Auch die Ehren­amts­kar­te fin­de ich eine gute Idee. Schön wäre, wenn sie künf­tig auch für den ÖPNV bezie­hungs­wei­se als Deutsch­land­ti­cket gel­ten könn­te – schließ­lich sind vie­le Ehren­amt­li­che viel unter­wegs und finan­zie­ren die­se Wege selbst oder über den Ver­band.

An mei­nem Enga­ge­ment wür­de das nichts ändern. Ich bin ehren­amt­lich tätig, seit ich zwölf bin. Mei­ne tiefs­te Über­zeu­gung ist: Ein Staat kann und soll nicht alles leis­ten, was Men­schen auf kur­zen, infor­mel­len Wegen für­ein­an­der tun kön­nen.

Dafür sind wir eben Mit­men­schen.

Ash Ziab

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Mehr Infor­ma­tio­nen

Wie bist du zu deinem Ehrenamt beim Humanistischen Verband gekommen?

    Eigent­lich bin ich eher durch Zufall zu mei­nem Ehren­amt beim Huma­nis­ti­schen Ver­band gekom­men. Ich war im Jugend­club und wur­de irgend­wann gefragt, ob ich nicht Lust hät­te, mich bei den Jun­gen Humanist*innen Ber­lin (JuHu Ber­lin) zu enga­gie­ren. Ich habe mir das ein­fach mal ange­schaut und bin dabei­ge­blie­ben. Mitt­ler­wei­le bin ich nicht nur Team­er, son­dern auch Teil des ehren­amt­li­chen Vor­stands von JuHu Ber­lin, habe vie­le schö­ne Erfah­run­gen gesam­melt und bin froh, dass ich damals die­se Ent­schei­dung getrof­fen habe.

    Wie schaffst du es, andere Menschen für Mitgestaltung und Engagement zu begeistern?

      Ich glau­be, bei mir liegt es vor allem an mei­ner Art. Ich rede ein­fach ger­ne und posi­tiv über das, was wir machen. Wenn man selbst Spaß an etwas hat, dahin­ter­steht und das auch zeigt, kann man ande­re oft auch leicht dafür begeis­tern. Dadurch, dass Teil­ha­be und Mit­be­stim­mung bei JuHu Ber­lin so nied­rig­schwel­lig mög­lich sind, fällt es inter­es­sier­ten Men­schen zusätz­lich leicht, sich bei uns ein­zu­brin­gen.

      Was wünschst du dir von Politik und Gesellschaft, um ehrenamtliches Engagement besser zu unterstützen?

        Ich wür­de mir wün­schen, dass es kei­ne wei­te­ren Kür­zun­gen im sozia­len Bereich gibt, son­dern die­ser statt­des­sen mehr Unter­stüt­zung bekommt, da er super wich­tig für unse­re Gesell­schaft und auch unse­re Zukunft ist. Ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment ist unver­zicht­bar und lebt davon, dass es hin­ter den Ehren­amt­li­chen pro­fes­sio­nel­le Struk­tu­ren gibt, wel­che nun mal Geld brau­chen. Des­halb soll­te das, was dort geleis­tet wird, auch auf die­ser Ebe­ne ent­spre­chend unter­stützt, ermög­licht und wert­ge­schätzt wer­den.

        Welches Erlebnis in deinem Ehrenamt ist dir bisher besonders in Erinnerung geblieben?

          Beson­ders in Erin­ne­rung geblie­ben sind mir die Feri­en­camps. Eigent­lich sind alle Camps auf ihre eige­ne Art beson­de­re Erin­ne­run­gen. Beson­ders die Teilnehmer*innen, wie die Kin­der auf den Kin­der­camps, machen die­se zu etwas Beson­de­rem – sie sind toll und sor­gen immer wie­der für schö­ne und lus­ti­ge Momen­te. Es sind genau die­se gemein­sa­men Erleb­nis­se, die für mich das Ehren­amt aus­ma­chen und an die ich ger­ne zurück­den­ke.

          Wie hast du das Bürgerfest beim Bundespräsidenten erlebt?

            Das Bür­ger­fest beim Bun­des­prä­si­den­ten habe ich als sehr har­mo­nisch und schön erlebt. Es war eine beson­de­re Gele­gen­heit, vie­le Men­schen zusam­men­kom­men zu sehen, die sich auf ganz unter­schied­li­che Wei­se enga­gie­ren. Für mich war es eine schö­ne Wert­schät­zung für das Ehren­amt und eine tol­le Erfah­rung.

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