Aus der diesseits-Redaktion erreichte mich die Anfrage, was denn unter dem Begriff „Humanistische Wende“ zu verstehen sei, wann es diese gegeben haben soll und wohin sich denn wer gewendet habe. Das Wort „Wende“ hat eine eigene ostdeutsche Geschichte, mit der die strategische Abbiegung, um die es im Folgenden geht, unmittelbar zusammenhängt. Als wahrscheinlicher Erfinder dieser Beschreibung eines historisch nachvollziehbaren Vorgangs in der „säkularen Szene“ könnte ich es mir einfach machen und zu zwei Lektüren auffordern, zum einen mein eigenes Buch „Pro Humanismus“ von 2016, das die Geschichte des Humanistischen Verbandes Deutschlands zum Gegenstand hat, zum anderen das von Stefan Schröder, 2018 erschienen und von mir hier rezensiert.[1]
Die Kennzeichnung als „Humanistische Wende“ betrifft drei miteinander zusammenhängende Prozesse. Zum ersten die beginnende Abkehr von den klassischen Zielen der freidenkerisch organisierten Bewegungen in der sogenannten „säkularen Szene“ in Deutschland im Zuge der Neuordnung der gesamten politischen Landschaft nach dem Zusammenbruch des sozialistisch definierten Ostens in Europa, speziell dem Beitritt der DDR zum Geltungsgebiet des Grundgesetzes der BRD im Oktober 1990. Zum zweiten genau in dieser Entwicklung die Entstehung des Humanistischen Verbandes Deutschlands; und zum dritten das Erkennen im Humanistischen Verband Deutschlands, dass es sich beim eigenen Lebenskunde-Unterricht eben nicht um eine „Kunde“ handelt (wie die Volkskunde), sondern um einen Bekenntnisunterricht, der er eigentlich seit seiner Einführung 1984 schon immer war.
Alle drei Vorgänge favorisieren den Begriff „Humanismus“. Er wird aber selbst erst in seiner Vieldeutigkeit und praktischen Anwendung erkannt, allerdings innerhalb des Humanistischen Verbandes Deutschlands wie der „säkularen Szene“ unterschiedlich ausgelegt. Er kommt in vielseitigen Gebrauch, mehr noch, er kommt zwischen die Mühlsteine zweier damit verbundener „Wenden“: zum einen der sozialen Abkehr der Freidenker von der Arbeiterbewegung und deren Sozialismusverständnis; und zum anderen einer Hinwendung zum praktischen Tun, bisher eher den Freireligiösen zugeschrieben, was zu einer großen Variationsbreite dessen führte, was „praktischer Humanismus“ genannt wird. Das mündete in einer Ergänzung bzw. sogar Ersetzung der bisherigen freidenkerischen Angebote „von der Wiege bis zur Bahre“ (v.a. die Feierkultur) durch eine eigene Sozialarbeit – aber eben nicht überall im Humanistischen Verband Deutschlands, was wiederum unterschiedliche Sichtweisen auf die „Humanistische Wende“ zur Folge hat.
Die erst sehr späte Entdeckung der „Leitidee Humanismus“ durch Freidenker Mitte der 1980er Jahre ist deren enger Gebundenheit an die Arbeiterbewegung geschuldet. Gerade in ihrer deutschen Variante wirkte die Auffassung von Karl Marx, die „Lehre des realen Humanismus“ sei „die logische Basis des Kommunismus.“[2] Humanismus erschien seitdem in der Arbeiter- wie Freidenkerbewegung als eine Art Vorform oder Begleiterscheinung des Sozialismus/Kommunismus, das umso mehr, als der reale Humanismus um 1900 eine meist elitäre und konservative Erscheinung zeigte. „Humanismus“ war seit dieser Zeit auch als Wort in der sozialdemokratischen wie dann der kommunistischen Bewegung weitgehend „erledigt“ und negativ besetzt. So sah etwa der Arbeiterführer August Bebel darin eine vom Klassenkampf ablenkende „Humanitätsduselei“, wörtlich in seiner Kritik am humanitären Konzept der französischen Fourieristen.[3]
Erst in der antifaschistischen Volksfront 1935/1939 und unmittelbar nach 1945 kam es zu Annäherungen der politischen Arbeiterbewegung an bestimmte Lesarten des Humanismus, indem dieser als erweiterte Humanität und Solidarität im Widerstandskampf gegen das Hitler-Regime interpretiert wurde. Die deutsche Teilung verhinderte eine weitere gemeinsame Debatte, während eine bestimmte Auffassung von Humanismus in der DDR sogar in zwei Verfassungen kam (1949, 1968).[4] Im Westen zeigt die Geschichte der Humanistischen Union ein Aufflammen der humanistischen Ideen, im Osten Reformprogramme eines „humanen Sozialismus“.
Als der Realsozialismus (in vielen Augen „der Kommunismus“) als Gesellschaftsordnung 1989 scheiterte und mit ihm der kurz vor Toresschluss aus dem Boden gestampfte Verband der Freidenker der DDR (VdF),[5] öffneten sich einige führende West-Freidenker, die schon seit Mitte der 1980er Jahre nach neuen Wegen aus ihrem Entwicklungsstau suchten, dem Humanismus und verbanden sich 1990/1991 mit reformorientierten Resten des VdF, mit Ost-Freidenkern, denen Humanismus als Programm und Praxis geläufiger war. Gemeinsam formten sie daraus ein Humanismus-Konzept. Es entstand als „Übergangsform“, sozusagen als säkular verstandener „Prohumanismus“.
Humanismus als postfreidenkerische Programmatik ist also erst anderthalb Generationen im konzeptionellen Gebrauch der „säkularen Szene“. Niemand kann sagen, ob der helle Schein wieder verblasst. Für das letzte Vierteljahrhundert kann allerdings eine Konjunktur des Humanismus-Begriffs, teilweise sogar ein inflationärer Gebrauch konstatiert werden. Es ist dies ein Zeichen der „Wende“.
Den Höhepunkt dieses Booms stellte zweifellos die Ausrufung einer „Leitkultur Humanismus“ dar. Sie erfolgte durch einen historisch neuen freidenkerischen Akteur – die „Giordano-Bruno-Stiftung“ (errichtet im März 2004).[6] In teilweiser Kooperation mit und immer mal wieder in mehr oder minder scharfer Konkurrenz zum im Januar 1993 gegründeten Humanistischen Verband Deutschlands veränderte sich die „Szene“. Die humanistischen Debatten kamen in andere Umstände, kamen in die Medien und neue Teilnehmer fingen neu an, weil das Vergangene nicht präsent ist.
Im Nachhinein zeigt sich, dass mit dieser Hinwendung zum Humanismus die eigentliche Arbeit an einer ihn erklärenden Theorie – die ja nur eine internationale, kollektive, kontroverse und in großen Stücken akademische sein kann – begann. Humanismus, wie er diskutiert wird, zeigt sich immer mehr als ein „offenes System“.[7]
Die Entgrenzungen haben zwei Folgen. Zum ersten hat sich die Konzeptionsbildung im „säkularen Spektrum“ in den letzten Jahren zunehmend und wie selbstverständlich immer mehr um „Humanismus“ gedreht, so dass sich nahezu alle Verbände irgendwie auf ihn beziehen. Allerdings fehlt bislang ein ausreichender Ausweis, was den Handelnden nun jeweils „Humanismus“ heißt.
Die zweite Folge ist gravierender. Die „säkulare Szene“ ist zwar offener geworden, aber weniger in ihrer Einheit wahrnehmbar.[8] Sie hat sich zwar hinsichtlich der als eigene Klientel definierten „Konfessionsfreien“ hin zur Gesellschaft geöffnet, aber mit deutlich kontroversen Programmen. Das aber zeigt nun gerade ihre organisatorische Begrenztheit auf geradezu tragische Weise. In dem Maße, wie die Zahl der Konfessionsfreien steigt, differenziert sich die „Szene“ immer mehr, wie auch die Gesellschaft insgesamt in Gruppen zerfällt, Weltanschauungsbildungen sich privatisieren und neue (medial definierte) Ordnungen entstehen. Die konservative Wende, in der wir uns gerade befinden, wird Hinwendungen zum Humanismus wahrscheinlich weiter erschweren. Da hilft kein Ach und Weh, sondern Weiterarbeit am Humanismus in aller Mühsal, denn ohne Beispiele verschwindet der Humanismus.
Zwei Schritte in dieser „Humanistischen Wende“ sollen nun kurz erzählt werden, vielleicht um das Bedürfnis zu erzeugen, mehr darüber zu erfahren, wie dieses Gedankengut in den Verband kam. Zur Erinnerung: Humanistische Ideen begannen, freidenkerische Glaubenssätze zu ersetzen, ein Prozess, der noch andauert. Die Debatten fanden offen in diesseits statt.
Wende in der Religionskritik
Werner Schultz, der später die Abteilung Lebenskunde in Berlin aufbaute, führte in einem Artikel „Humanismus ohne Religion“ umfänglich aus, dass man den Religionsbegriff nicht zu weit fassen und Humanismus nicht darunter rubrizieren dürfe.[9]
- „Ein moderner Humanismus wird sich deutlich von religiösen Welterklärungen unterscheiden – allerdings ohne die gemeinsame Basis, die menschlichen Bedürfnisse und Ängste, zu verwerfen.“ Eine moderne Kritik der Religion müsse „Übersetzungsarbeit“ sein, „welche menschlichen Konflikterfahrungen sich in der Form von Religionssystemen … verbergen, erst dann sind wir in der Lage zu fragen, ob bessere Möglichkeiten der Befriedigung herstellbar sind.“[10]
- „Es ist möglich, eine humanistische Ethik ohne Religion zu begründen. Dabei besteht jedoch immer die Gefahr, alles das einfach wegzuschneiden, was als irrational, mystisch oder als Glauben in den Religionen verkörpert ist.“[11]
- „Sicherlich gibt es immer wieder einmal Anlaß, gegen den Militärbischof Dyba oder fundamentalistische Religionen aufzutreten. Aber solche Konflikte spielen sich doch heute nur noch am Rande ab.“
Zum Konzept des „säkularen Humanismus“ gehörte der Glaube an die Macht der Wissenschaften. Er galt als wichtigster Trumpf der Freidenker, Religion zu überwinden und ein neues Bewusstsein an deren Stelle zu setzen. Die Folge war die fortwirkende Annahme eines „wissenschaftlichen Humanismus“, der sich aus der Bestimmung von Humanismus als Naturalismus ableitet und sich bis heute in der „säkularen Szene“ tradiert. Teilweise löst dabei inzwischen der Begriff „neuer Humanismus“ den des „säkularen Humanismus“ ab, so bei Helmut Fink, viele Jahre ein wichtiger Posten im HVD“.[12]
Wende zum humanistischen Bekenntnis
In der Fassung von 2015 verzichtete das „Humanistische Selbstverständnis“ gänzlich auf das Wort „Bekenntnis“. Das war für eine „Weltanschauungsgemeinschaft“, die in Berlin-Brandenburg den „Bekenntnisunterricht“ „Humanistische Lebenskunde“ anbietet, etwas abenteuerlich. Im ausführlichen Interview der beiden Hauptverfasser Alexander Bischkopf und Ralf Schöppner im Februar 2016 wird das Fehlen dieser Kategorie in einen ganz anderen Kontext gestellt. Eine Frage sei gewesen: „Soll das Selbstverständnis dementsprechend ein dezidiert ‘atheistisches Bekenntnis’ formulieren (auch wenn ‘Atheismus’ als Wort nicht mehr explizit genannt wird)“.[13]
Im HSV 1993 hatte der Humanistische Verband Deutschlands noch „alle Konfessionslosen, Atheistinnen und Atheisten, Agnostikerinnen und Agnostiker, Freidenkerinnen und Freidenker sowie freigeistigen Menschen“ zur Gemeinsamkeit aufgerufen. Er wollte die Interessen der „Konfessionslosen“ vertreten, „egal ob sie sich als Freidenker, Humanisten oder Atheisten bezeichnen“. Er bot ihnen sein „Bekenntnis zu einer weltlich humanistischen Lebensauffassung“ an. Dass hier noch das Adjektiv „weltlich“ verwendet wurde, zeigte auf traditionelle freidenkerische Positionen im Verband.
Im HSV 1993 war noch, oben wurde das zitiert, ganz selbstverständlich von einem „Bekenntnis zu einer weltlich humanistischen Lebensauffassung“ die Rede und sogar davon, dass der Humanistische Verband Deutschlands „bewußt an Traditionen …, die in der europäischen Aufklärung, im Liberalismus und in der Arbeiterbewegung des 19. und frühen 20. Jahrhunderts wurzeln“, anknüpft. In Vorbereitungspapieren zur Neufassung 2001, die ab Ende 1997 parallel mit der Gründungsphase der Berliner Humanistischen Akademie ausgearbeitet wurden.
Verbandliche Initiativen, vor allem „Lebenskunde“, zwangen die Verantwortlichen nach 2007 zu einem Umdenken hin zu einem ausdrücklichen „Bekenntnis“. Der Termin, an dem dazu die bejahende „Wende“ verkündet wurde, lässt sich genau bestimmen. Am 20. Oktober 2010 gab sie HVD-Präsident Frieder Otto Wolf in der Online-Zeitschrift humanismus aktuell in Form einer „sprachanalytischen Übung“ bekannt: „Wir als im HVD organisierte Humanistinnen und Humanisten können uns also entschieden zu unserer humanistischen Weltanschauung bekennen, ohne dabei die christliche Form des Glaubensbekenntnisses ‘bedienen’ zu müssen. Und wir können diese Weltanschauung auch artikulieren, ohne immer gleich den Versuch zu machen, ein vollständiges Bild unserer Welt zu zeichnen.“[14]
Zwar kam nun im HSV 2011 wieder das Wort „Bekenntnis“ vor, aber es blieb wie das HSV 2001 in dieser Frage unentschieden. Es war zu einem folgenreichen innerverbandlichen Kompromiss mit den Gegnern eines „Bekenntnisses“ gekommen. Zum einen wurde jede Art „Credo“ grundsätzlich abgelehnt, und zwar in Form einer Präambel, die das Selbstverständnis wie von fern gesehen relativierte. Die entsprechende Stelle lautete: „Das ‚Selbstverständnis’ des Humanistischen Verbandes ist keine ‘Doktrin’, keine ‘Theorie’, keine ‘geschlossene Weltanschauung’, kein ‘Bekenntnis’.“ Das Selbstverständnis (HSV 2001) formuliere „einen gemeinsamen Rahmen“ für diejenigen, die für „einen modernen praktischen Humanismus eintreten.“
Doch zum anderen hieß es etwas weiter im Text in der Passage, die den Verband vorstellt: „Mit seinem Bekenntnis zu einem modernen praktischen Humanismus knüpft der HVD … an ältere Traditionen des weltlichen Humanismus an.“ Hier ist „Bekenntnis“ allerdings eine Sache des „weltlichen Humanismus“ allgemein und bleibt für Mitglieder persönlich folgenlos. Es geht auch nicht um Humanismus, sondern lediglich um „praktischen Humanismus“, eine wesentlich von Frieder Otto Wolf gepflegte Begrenzung.
Ich will hier die Exegese der Humanistischen Selbstverständnisse nicht weitertreiben, aber zum Abschluss dieses Textes festhalten, dass „Humanistische Wende“ bis heute nicht abgeschlossen ist, wie auch, ist doch der Humanismus keine abgeschlossene Sache, die man sich nun anzueignen hat, auch wenn es ein „Handbuch“ gibt,[15] das zumindest eine gemeinsame Sprache befördern kann.
[1] Vgl. Horst Groschopp: Pro Humanismus. Eine zeitgeschichtliche Kulturstudie. Mit einer Dokumentation. Aschaffenburg 2016, S. 24, 70–72, 80–82, 117 ff. (Humanismusperspektiven, Bd. 1). – Stefan Schröder: Freigeistige Organisationen in Deutschland. Weltanschauliche Entwicklungen und strategische Spannungen nach der humanistischen Wende. Berlin/Boston 2018.
[2] Friedrich Engels/Karl Marx: Die heilige Familie oder Kritik der kritischen Kritik. Gegen Bruno Bauer & Consorten. Vorrede (September 1844). In: MEW, Bd. 2, Berlin 1958, S. 139.
[3] Vgl. Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für ethische Kultur. Neue Folge. Berlin 1896, H. 8, S. 311 f. – August Bebel: Charles Fourier. Sein Leben und seine Theorien (1907). Leipzig 1978, S. 232.
[4] Vgl. Horst Groschopp: Der ganze Mensch. Die DDR und der Humanismus. Ein Beitrag zur deutschen Kulturgeschichte. Marburg 2013.
[5] Vgl. Horst Groschopp/Eckhard Müller: Letzter Versuch einer Offensive. Der Verband der Freidenker der DDR (1988–1990). Ein dokumentarisches Lesebuch. Aschaffenburg 2013 (Schriftenreihe der Humanistischen Akademie Berlin, Bd. 8).
[6] Vgl. Michael Schmidt-Salomon: Manifest des evolutionären Humanismus. Plädoyer für eine zeitgemäße Leitkultur. Aschaffenburg 2005.
[7] Vgl. Hubert Cancik / Hildegard Cancik-Lindemaier: Humanismus – ein offenes System. Beiträge zur Humanistik. Aschaffenburg 2014. (Schriftenreihe der Humanistischen Akademie Deutschland, Bd. 5).
[8] Vgl. Ulf Plessenthin: Zwischen Globalkritik am Staatskirchenrecht und „Dritter Konfession“. Organisierte Humanisten und Atheisten in Deutschland. In: Religion – Staat – Gesellschaft. Zeitschrift für Glaubensformen und Weltanschauungen. Berlin 2012, H. 1, S. 133–169.
[9] Das bezieht sich unter anderem auf Diskussionen in den USA, in denen den Humanisten vorgeworfen wurde, auch eine Religion zu sein, was diese wiederum beförderte in ihren Distanzen dazu. Bezeichnend ist, dass in diesen Debatten innerhalb der Freidenker der moderne Kulturbegriff gar nicht zur Anwendung kommt, der es ermöglicht, Religionen „nichtreligiös“ zu erklären. Zu groß ist die Anbindung an eine Philosophie, die sich als Gegensatz zur Theologie versteht.
[10] Vgl. Werner Schultz: Humanismus ohne Religion. In: diesseits 1991, H. 17, S. 2–4, hier S. 3.
[11] Schultz: Humanismus ohne Religion, S. 4; dort auch das folgende Zitat. – Schultz zitiert aus der damals noch nicht ins Deutsche übersetzten, 1989 erschienenen Schrift „Eupraxophy“ von Paul Kurtz, dass man selbstredend auch alle Phänomene als solche der Religion erklären könne, was aber in der Praxis nicht weiterhelfe.
[12] HSV Teil Fink [1. Juni 2012]. In: Privatarchiv Dr. Horst Groschopp. – Die ganze Passage unter „Weltlichkeit“ lautet: „Es gibt keine Wunder. Natürliche Erklärungen reichen stets aus. Diese Grundeinstellung nennt man Naturalismus. Humanisten sind Naturalisten.“
[13] Was uns verbindet. Interview.
[14] Frieder Otto Wolf: Bekenntnis und „Bekenntnis“. Eine sprachanalytische Übung. In: Hao 2010, Text 12, S. 4.
[15] Hubert Cancik/Horst Groschopp/Frieder Otto Wolf: Humanismus: Grundbegriffe. Berlin/Boston 2016.



