Lydia Skrabania

Lydia Skrabania

Collage Bürgerrat Klima Teilnemende
Demokratische Teilhabe
Bürgerräte: „Eine besonders demokratische Form der Politikberatung“
Seit einigen Jahren werden in vielen Ländern weltweit losbasierte Bürgerräte durchgeführt. In Deutschland fand 2019 mit dem Bürgerrat Demokratie zum erste Mal bundesweit ein solches Verfahren der Bürger*innenbeteiligung statt. Im Sommer vor der Bundestagswahl 2021 wurde der Bürgerrat Klima durchgeführt, um der neuen Regierung konkrete Empfehlungen und Maßnahmen zur Erreichung der Pariser Klimaschutzziele an die Hand zu geben. Mit Dr. Percy Vogel, dem Vorstand des Trägervereins des Bürgerrat Klima, haben wir über die Stärken des Beteiligungsverfahrens, aber auch seine Grenzen gesprochen – und darüber, weshalb Bürgerräte besonders humanistisch und im Sinne der Aufklärung sind.
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Mikrofon
Was wünschen sich junge Menschen von der Politik?
„Politik muss schneller und leichter nachvollziehbar werden“
Wie informieren sich junge Menschen zum politischen Geschehen? Wie fühlen Sie sich von der Politik vertreten? Welche Probleme werden ihrer Ansicht nach zu wenig angegangen? Welche Teilhabe- und Mitgestaltungsmöglichkeiten wünschen sie sich und wie bringen sie sich selbst bisher ein? Wir haben junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren dazu befragt. Hier sind ihre Antworten.
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U18-Wahl Berlin Marzahn Junge Menschen Politik Teilhabe
Kinder- und Jugendwahl U18
„Wer sollte besser mitreden können als junge Menschen?“
Welche Möglichkeiten haben Kinder und Jugendliche, sich politisch zu beteiligen, ihre Anliegen zu äußern und dafür Gehör zu finden? Die Kinder- und Jugendwahl U18 ist rein symbolisch und in keiner Weise bindend, trotzdem hat sie Signalkraft. Ein Ortsbesuch bei der U18-Wahlparty im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf.
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Trauerbegleitung
Trauerbegleiterin Ute Zerwer im Gespräch
Trauerbegleitung: „Für mich hat diese Arbeit viel mit Gefühl und Empathie zu tun“
Früher wollte Ute Zerwer eigentlich Hebamme werden, ein Beruf, der am Anfang des Lebens steht. Auf ihrem beruflichen Weg und auch ehrenamtlich befasst sie sich jedoch seit vielen Jahren mit dem Ende des Lebens. Als Fachkrankenschwester für Onkologie und im ambulanten Hospizdienst hatte sie mit Schwerstkranken und Sterbenden zu tun, heute berät sie Menschen zu Patientenverfügungen. Seit fünf Jahren leitet sie ehrenamtlich eine Trauergruppe. Inwiefern ist die Auseinandersetzung mit Tod und Trauer eine Form von Bildung? Wir haben mit Ute Zerwer über ihre wichtige Arbeit als Trauerbegleiterin gesprochen.
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Das Kulturhistorische Archiv in Eichwalde
Archivar Olaf Schlunke im Interview
Kulturhistorisches Archiv des HVD: „Es ist wichtig zu verstehen, wie sich etwas entwickelt hat“
Seit 1997 gibt es das Kulturhistorische Archiv (KHA) des HVD Berlin-Brandenburg. Das Archiv mit Sitz in Eichwalde soll nicht nur das Gedächtnis des Humanistischen Verbandes sein und Zeugnisse der freigeistigen und humanistischen Geschichte sammeln und erschließen, sondern es soll auch ein Ort werden, an dem Geschichte direkt erfahrbar ist. Olaf Schlunke, der seit Ende 2018 das KHA betreut, spricht im Interview über die Archivalien, die Aufgaben des Archivs und die geplante Öffnung.
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Buchseiten bilden ein Herz
Schriftenreihe der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg
Herzensbildung und Urteilsfähigkeit
Der neue Band der Schriftenreihe der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg stellt die Humanistische Bildung in den Mittelpunkt. Die philosophischen, sozial- und erziehungswissenschaftlichen Beiträge des Bandes diskutieren Menschenbilder im Anthropozän und angesichts von Digitalisierung, verbinden Bildungstheorie mit Gesellschaftstheorie, untersuchen Wertebildungsprozesse in Schule und Gesellschaft und heben die Bedeutung von Dialogfähigkeit im Pluralismus hervor. Humanistische Praktikerinnen und Praktiker aus unterschiedlichen Bundesländern geben Auskunft über verschiedene Ethik-Unterrichte und über das Fach Humanistische Lebenskunde. Wir haben mit Ralf Schöppner, Akademie-Direktor und Herausgeber des Bandes, über Inhalt und Anspruch der Publikation gesprochen.
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Kursleiterin Marie Cornelius beim Qi Gong in ihrem Garten
Seniorenbildung für gesellschaftliche Teilhabe
Sich nicht abhängen lassen
Wie können Seniorinnen und Senioren aktiv und im Austausch bleiben? Wie gelingt Weiterbildung auch im Alter? Und wie können die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie digital überwunden werden, damit eine gesellschaftliche Teilhabe für die ältere Generation weiterhin möglich ist? An diesen Fragen setzt das Seniorenbüro des HVD Berlin-Brandenburg mit seinen vielfältigen, vor allem ehrenamtlich getragenen, Angeboten an.
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Der medienwissenschaftliche Begriff „Filter Bubble“ wurde 2011 von Eli Pariser in seinem gleichnamigen Buch geprägt.
Philosoph Nikil Mukerji im Interview
Kritisches Denken: „Wir sollten nicht die gleichen Denkfehler machen, die wir anderen vorwerfen“
Wie können wir Sinn von Unsinn unterscheiden? Kann man kritisches Denken lernen? Wie gelingt die Meinungsbildung trotz zunehmender Polarisierung? Mit dem Philosophen, Skeptiker und Risikoethiker Nikil Mukerji haben wir über diese wichtigen Fragen unserer Zeit gesprochen – und darüber, warum es wichtig ist, anderen Menschen zuzuhören (auch wenn sie Unsinn erzählen).
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Nora Lasek
Junge Humanist*innen: Nora Lasek im Interview
„Klimaschutz ist absolut ein humanistisches Thema!“
Nora Lasek engagiert sich ehrenamtlich bei den Jungen Humanist*innen Berlin. Wir haben mit ihr darüber gesprochen, warum sie den öffentlichen Klimastreik so wichtig findet, was sie von der Politik fordert – und was Klimaschutz mit Humanismus zu tun hat.
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rohes Fleisch, Struktur und Maserung
Armin Pfahl-Traughber im Interview
Fleischkonsum: „Der Mensch kann entscheiden, der Löwe nicht“
Fleisch, insbesondere jenes aus Massentierhaltung ist verantwortlich für Umweltprobleme, Ressourcenverschwendung, Rodungen großer Teile des lebenswichtigen Regenwalds und verursacht hohe CO2- und Methan-Emissionen. Mit dem massenhaften Fleischkonsum sind außerdem gesundheitliche Probleme verknüpft – man denke an den Antibiotikaeinsatz in der Tierproduktion und die damit verbundene Gefahr der Ausbildung resistenter Keime. Nicht zuletzt wollen die meisten von uns Tiere nicht leiden sehen. Das sind längst nicht alle Gründe gegen den Fleischverzehr. Warum also – verdammt nochmal! – essen trotzdem so viele Menschen weiterhin so gern und so viel Fleisch? Armin Pfahl-Traughber hat sich mit dieser Frage eingehend beschäftigt. Wir haben mit ihm gesprochen.
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