Ausgabe 126

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Diskriminierende Sprache
Die Macht der Worte
Worte sind in der Lage, Gefühle und Emotionen zu beeinflussen – und zu verändern.
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Die Initiative "Mahila Mitra" der indischen Organisation VMM.
Dr. Keerthi Bollineni im Interview
Indische Frauenorganisation VMM: „Frauen in Notlagen brauchen kein Mitleid, sondern Mitgefühl“
Für eine Konferenz zum Thema der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen reiste Keerthi Bollineni im Sommer 2019 zunächst nach Bonn und später auch nach Berlin, um dort in Austausch mit säkulären und Frauenrechtsorganisationen zu treten. In diesem Rahmen besuchte sie auch den Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg. Die diesseits-Redaktion nutzte die Chance, um mit Keerthi Bollineni über Frauenrechte in Indien, die Ziele ihrer Organisation und ihren persönlichen Hintergrund zu sprechen.
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Proud to be A Human!
Black Lives Matter
„Antirassismus ist ein humanistischer Imperativ“
Antirassistischer Aktivismus ist Humanismus in der Praxis: Dieser strebt danach, eine Welt zu schaffen, in der die Würde eines jeden Menschen anerkannt wird.
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Die kroatische Aktivistin Nada Peratovic beim Zagreb Pride, 2015.
Kampf gegen die Einschränkung von Menschenrechten
Kroatische Aktivistinnen: „Es ist Zeit für den Widerstand”
In Kroatien wird die Einschränkung von Menschenrechten durch neokonservative, nationalistische Kräfte und die katholische Kirche vorangetrieben. Nada Peratovic,, selbst feministische Aktivistin, schildert den Kampf gegen die Vereinnahmung des Staates von kirchlicher Seite und gegen die Beschneidung von Frauenrechten.
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Persisches Neujahrsfest Nouruz in Falkensee.
Human Mirrafati im Porträt
Wie ein Exil-Iraner ein säkulares Fest nach Brandenburg brachte
Human Mirrafati (*1962) ist Exil-Iraner. Weil ihm als Atheist in seinem Geburtsland die Hinrichtung drohte, floh er 1992 nach Berlin. Seit 2017 veranstaltet er im Berliner Umland mit Geflüchteten und Einheimischen das persische Neujahrsfest Nouruz – eine 3.000 Jahre alte Feier, die exemplarisch ist für die völkerverbindende Kraft einer weltlichen Kulturtradition.
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Michael Unterguggenberger (2.v.l.) und Treuhänder, 1933.
Bürgermeister der Tiroler Gemeinde Wörgl
Michael Unterguggenberger: Der Freidenker, der ein Wunder bewirkte
Als Bürgermeister der kleinen Tiroler Gemeinde Wörgl bewirkt der Sozialist und Freidenker Michael Unterguggenberger während der Weltwirtschaftskrise ein durch und durch weltliches Wunder. Er überzeugt seinen Gemeinderat, ein finanztechnisches Experiment zu starten, mit dem es gelingt, die Auswirkungen der Krise auf Wörgl einzudämmen.
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Käthe Nebel, Deutscher Humanistentag Hamburg 2019.
Humanistische Vorbilder
Die Oldenburger Humanistin Käthe Nebel
Wenn Humanist*innen an Vorbilder im Sinne der Entwicklung humanistischer Ideen denken, dann fallen ihnen Sokrates oder Epikur ein, aus der Zeit der Aufklärung Immanuel Kant („Sapere aude!“), die schottischen Moralphilosophen Locke, Hobbes und Hume und natürlich Charles Darwin, der die (göttliche) Sonderstellung des Menschen endgültig zu Fall brachte. Doch eigentlich ist die Praxis, der gelebte Humanismus, viel interessanter. Und dafür muss man nicht auf bekannte Vorbilder zurückgreifen. Unfehlbare Leitfiguren oder gar Heilige kennt der Humanismus ohnehin nicht. Viel wichtiger sind die Menschen, die uns im Alltag begegnen, die das Leben annehmen, Fehler machen, diese eingestehen und an ihren Erfahrungen wachsen. Dazu ist kein Studium der Philosophie oder der humanistischen Ideengeschichte nötig. Ein solches humanistisches Vorbild ist Käthe Nebel.
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Rede von David Driese am 3. Oktober 2019.
Bündnis für ein weltoffenes Berlin: Rede von David Driese
Kundgebung gegen Rechts: „Es ist an uns, aufzustehen und laut zu werden”
Am 3. Oktober 2019, dem Tag der Deutschen Einheit, waren in Berlin nicht nur Feierlichkeiten, sondern auch Demonstrationen angekündigt. Unter anderem zogen Rechtsextreme, Neonazis und Angehörige der sogenannten Reichsbürger-Szene durch Berlin-Mitte. Dem stellten sich Aktivist*innen u. a. des Bündnisses für ein weltoffenes Berlin entgegen. Einer von ihnen war David Driese, Vorstand des HVD Berlin-Brandenburg, der bei der Kundgebung gegen den Naziaufmarsch eine Rede hielt. Diese ist hier dokumentiert.
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Deutscher Humanistentag Hamburg 2019.
Rückblick auf den Humanistentag 2019
„Humanisten für Menschenrechte und Toleranz“
Vom 5. bis zum 8. September 2019 trafen sich beim Deutschen Humanistentag 2019 (DHT 2019) in Hamburg interessierte säkulare Menschen, Vertreter*innen aller größeren säkularen Organisationen sowie Gäste anderer europäischer Länder. An den vier Tagen gab es zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch zu wichtigen humanistischen Fragestellungen. Das thematisch vielfältige Programm bestand aus Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops und wurde ergänzt u.a. durch Exkursionen, Theaterstücke und einen Science Slam. Aufgrund der Vielfalt der Themen sollen in diesem Rückblick nur einige Schlaglichter aufgeführt werden.
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Über Religionsunterricht, Ersatzfächer und Formen von Humanismus- Unterricht sprachen und diskutierten (v.r.n.l.) Silvana Uhlrich-Knoll, Lutz Renken und Werner Schultz. Moderiert wurde das Podium von Tina Bär.
Wie können Werte im Unterricht vermittelt weren?
Tagung der Humanistischen Akademie Deutschland: Werte fallen nicht vom Himmel
Bei der Tagung der Humanistischen Akademie Deutschland auf dem Humanistentag 2019 in Hamburg ging es um die Fragen, ob und wie Werte vermittelt werden können und welche Rolle die Institution Schule mit ihrem in der Bundesrepublik sehr heterogenen Angebot von Wertefächern dabei spielt. Ein Rückblick auf die Tagung.
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