Léonie Rouzade (6. September 1839 – 25. Oktober 1916)

110. Todestag von Léonie Rouzade

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Foto: privat
Léonie Rouzade, fotografisches Porträt, veröffentlicht in L'Illustration am 22. Oktober 1881
Léonie Rouzade, geborene Louise-Léonie Camusat (06.09.1839 in Paris - 25.10.1916 in Versailles) war Freidenkerin, Feministin, Politikerin, Journalistin und Autorin. Sie teilte ein Los vieler ihrer Mit-Freidenkerinnen, dass in ihren späteren Biographien zwar ihre politischen und feministischen Engagements hervorgehoben werden, ihr freidenkerisches Engagement im Zentralrat der Fédération nationale de la libre pensée (FFLP) („Nationale Föderation der Freidenker“) Frankreichs aber meist verschwiegen wird.

Léo­nie war die Toch­ter eines Uhr­ma­chers aus einer Fami­lie vie­ler revo­lu­tio­nä­rer Repu­bli­ka­ner und Anhän­ger der Auf­klä­rung. Sie wur­de Stri­cke­rin und hei­ra­te­te 1860 den Buch­händ­ler Augus­te Rouza­de, der sie in ihrem femi­nis­ti­schen Anlie­gen unter­stütz­te. Sie lie­ßen sich in Meu­don, süd­west­lich von Paris, nie­der. Léo­nie woll­te in ers­ter Linie die Frau­en der Arbei­ter­klas­se für die Eman­zi­pa­ti­on gewin­nen, durch Bil­dungs­ar­beit und durch ihre bei­den im Jahr 1872 ver­öf­fent­lich­ten femi­nis­ti­schen Roma­ne Voya­ge de Théo­dose à l’î­le de l’U­to­pie („Rei­se des Theo­dosi­us auf die Insel der Uto­pie“) und Le Mon­de ren­ver­sé („Die auf den Kopf gestell­te Welt“). Im Roman Théo­dose à l’î­le de l’U­to­pie ent­deckt der Schiff­brü­chi­ge Theo­dosi­us eine Insel, auf der die Bevöl­ke­rung vier Stun­den am Tag arbei­tet und voll­kom­me­ne Gleich­be­rech­ti­gung zwi­schen Män­nern und Frau­en herrsch­te. In Le Mon­de ren­ver­sé führt eine in einem Harem im Nahen Osten ein­ge­sperr­te Frau eine Revol­te an und setzt ein neu­es Gesetz­buch durch, das auf dem Gehor­sam der Män­ner gegen­über den Frau­en basier­te.

1878 nahm Léo­nie Rouza­de am Inter­na­tio­na­len Frau­en­kon­gress teil, wo sie die bekann­te frei­den­ke­ri­sche Femi­nis­tin Huber­ti­ne Auclert (1848–1914) ken­nen­lern­te. Léo­nie schrieb sodann für die Arbei­ter­be­we­gung, die Zei­tung Le Pro­lé­tai­re, sprach auf Par­tei­ta­gen und wur­de 1880 mit Eugé­nie Poto­nié-Pierre (1844–1898) zur Grün­de­rin der Uni­on des femmes, der ers­ten sozia­lis­ti­schen Frau­en­ver­ei­ni­gung Frank­reichs.

Die Sti­cke­rei­ar­bei­te­rin Léo­nie wur­de eine der bekann­tes­ten sozia­lis­ti­schen Red­ne­rin­nen. Allein im Jahr 1900 sprach sie in meh­re­ren Städ­ten des Nor­dens vor Tau­sen­den von Zuhö­rern. Die Titel ihrer Vor­trä­ge ver­ra­ten auch ihre anti­kle­ri­ka­le Rich­tung: „Die Göt­ter gehen, der Fort­schritt kommt“, „Nie­der mit dem Kon­kor­dat“, „Die kle­ri­ka­len Lepra­kran­ken“, „À bas la calot­te!“ [„Nie­der mit der Kalot­te“, Kalot­te ist eine klei­ne kreis­run­de Kopf­be­de­ckung, die von katho­li­schen Geist­li­chen getra­gen wird. „À bas la calot­te!“ ist eine weit ver­brei­te­te anti­kle­ri­ka­le Losung i.S. von „Nie­der mit dem kle­ri­ka­len Ein­fluss (in der Poli­tik).]

Lou­is Cou­turier por­trä­tier­te Léo­nie Rouza­de, l’ou­vriè­re socia­lis­te („die sozia­lis­ti­sche Arbei­te­rin“) mit den Wor­ten:

»Loui­se-Léo­nie Camus­at, ver­hei­ra­te­te Rouza­de, Enke­lin eines Abge­ord­ne­ten des Drit­ten Stan­des von 1789, Nico­las-Jac­ques Camu­zat de Bel­lombre. Sie schrieb ‚Le mon­de ren­ver­sé‘, ‚Voya­ge de Théo­dose à l’î­le d’U­to­pie‘ und meh­re­re Roma­ne, dar­un­ter 1872 ‚Le roi Johan­ne‘, der vom Ein­fluss des uto­pi­schen Sozia­lis­mus von Eti­en­ne Cabet und des Fou­rie­ris­mus geprägt war. Von ihrem Vater hat­te sie vol­tairia­ni­sche und anti­kle­ri­ka­le Sym­pa­thien geerbt.

Als Arbei­te­rin und Sti­cke­rin hei­ra­te­te sie 1860 Augus­te Rouza­de, einen offen­her­zi­gen Buch­händ­ler, der ihr viel Zeit zum Schrei­ben und Akti­vis­mus ließ. Als Anti­kle­ri­ka­le enga­gier­te sie sich im Kampf für die Rech­te der Frau­en und begann ab 1879, gemein­sam mit Jules Gues­de und manch­mal auch mit Blan­qui, Vor­trä­ge zu hal­ten. Sie wur­de als eine der Refe­ren­tin­nen der ‚Anti­kle­ri­ka­len Liga‘ von Leo Taxil [1854–1907]. Léo­nie Rouza­de, die 1880 die ‚Uni­on des femmes socia­lis­tes de Paris‘ [„Ver­band der sozia­lis­ti­schen Frau­en von Paris“] grün­de­te, wur­de von nie­man­dem an Popu­la­ri­tät über­trof­fen. Die Wahl die­ses Namens war eine Anspie­lung auf die Kom­mu­ne [1871]. An ihrer Sei­te stand Mar­gue­ri­te Tinay­re, [1831–1895, Leh­re­rin, Autorin und Akti­vis­tin] eine rei­che Saint-Simo­nis­tin, die wäh­rend der Com­mu­ne aktiv gewe­sen war. Das Ziel der Uni­on war es, gegen die Unter­drü­ckung der Men­schen und der Patrons zu kämp­fen.

Am 13. April 1880 nahm Léo­nie Rouza­de an der Sei­te von Jules Gues­de [1845–1922, füh­ren­der sozia­lis­ti­scher Poli­ti­ker der Par­ti socia­lis­te de France (P.O.F.)] an einer Ver­samm­lung teil. Nach­dem sie auf die Rech­te der Frau­en hin­ge­wie­sen hat­te, for­der­te sie die Arbei­ter auf, ihnen bei der Befrei­ung zu hel­fen, denn ‚die Wur­zel des Kle­ri­ka­lis­mus liegt in unse­rer Unwis­sen­heit‘. Sie gab der Klas­sen­so­li­da­ri­tät den Vor­zug vor der von Maria Pognon, einer ande­ren pro­mi­nen­ten Frei­den­ke­rin, ver­tre­te­nen Geschlech­ter­so­li­da­ri­tät. […]

Als öffent­li­che Red­ne­rin sprach Léo­nie Rouza­de meist über anti­kle­ri­ka­le The­men: ‚Die Göt­ter gehen, der Fort­schritt kommt‘, ‚Nie­der mit dem Kon­kor­dat‘, ‚Die neue Zivi­li­sa­ti­on‘, ‚Die Frau­en in der Gesell­schaft‘, ‚Die leprö­sen Kle­ri­ka­len‘ oder ein­fach ‚A bas la calot­te‘. Am 26.11.1882 nahm sie in Noi­sy-le-Grand das The­ma ‚Gott und der Kle­rus, die Absur­di­tät der Dog­men und die Sinn­lo­sig­keit der reli­giö­sen Zere­mo­nien‘ auf.

Wie Pau­le Mink [1839–1901] war sie Mit­glied von Jules Gues­des P.O.F. und war die ers­te Frau in Frank­reich, die sich um ein offi­zi­el­les Wahl­man­dat bewarb (Jean­ne Dero­in tat dies 1849, aber als Sol­da­tin). Sie nahm 1885 an einer femi­nis­ti­schen Wahl­kam­pa­gne teil und leb­te dann, laut Charles Sower­wi­ne, ‚bis zu ihrem Tod im Okto­ber 1916 ruhig mit ihrem Mann in Meu­don‘. […]

Léo­nie Rouza­de hat­te bereits 1884 begon­nen, sich im Frei­den­ker­tum zu enga­gie­ren, nach­dem sie in der Anti­kle­ri­ka­len Liga von Léo Taxil aktiv gewe­sen war. Sie nahm am Lib­re-Pen­sée-Kon­gress von 1884 teil und wur­de zusam­men mit Julie Pas­quier, Marie und Maria Véro­ne in den Zen­tral­rat der Fédé­ra­ti­on natio­na­le de la lib­re pen­sée gewählt. Ihre Akti­vi­tä­ten, ins­be­son­de­re in den Jah­ren 1894 bis 1902, erreg­ten gro­ße Auf­merk­sam­keit.

Sie war anti­kle­ri­kal und radi­kal, gei­ßel­te den Unsinn des Alten Tes­ta­ments, brand­mark­te die Unmo­ral der Ohren­beich­te und des Zöli­bats der Pries­ter. Sie riet ihren Zuhö­rern, den Kon­takt zu Pries­tern, die­sen ‚Apos­teln der Faul­heit‘, zu mei­den, und pran­ger­te mit einem wit­zi­gen Neo­lo­gis­mus ‚die Schand­ta­ten der Kle­ri­ker‘ an. Im Lau­fe des Jah­res 1895 beschränk­te sich ihre Tätig­keit nicht nur auf Vor­trä­ge. Sie ver­öf­fent­lich­te ‚Un petit caté­chis­me de mora­le laï­que et socia­lis­te‘ („Ein klei­ner Kate­chis­mus der welt­li­chen und sozia­lis­ti­schen Moral“), wel­cher wei­te Ver­brei­tung fand. Sie nahm am Frei­den­ker-Welt­kon­gress in Brüs­sel 1895 teil und saß in der Kom­mis­si­on für Refe­ren­ten, also für Pro­pa­gan­da, wie es damals hieß. Bei der Gene­ral­ver­samm­lung der Fran­zö­si­schen Föde­ra­ti­on Lib­re Pen­sée (FFLP) im April 1895 ver­trat sie die Grup­pen aus den Depar­te­ments Deux-Sèv­res, Pon­tar­lier und Ambo­i­se. Dort trat sie v.a. auf mit Pau­le Mink und Maria Véro­ne [1874–1938 – die drei in die­ser Zeit bekann­tes­ten Frei­den­ke­rin­nen Frank­reichs].

1889 nahm sie zusam­men mit Maria Derais­mes, Clé­mence Roy­er und Annie Besent am fran­zö­si­schen und inter­na­tio­na­len Kon­gress für Frau­en­rech­te in Paris teil. In den Jah­ren 1894 und 1895 wur­de sie in den Zen­tral­rat der FFLP gewählt. Sie trat als Red­ne­rin auf: Es gibt Auf­zeich­nun­gen über drei­zehn Vor­trä­ge in Paris, Ver­sailles, Bon­dy, Pan­tin, Noi­sy-le-Sec, Mon­treuil-sous-Bois, Orlé­ans, Les Mureaux, Audin­court und Eng­hien-les-Bains. Sie sprach vor Zuhö­rern über ‚Die Frau und die Frei­den­ker‘, ‚Die Frau ist die Zivi­li­sa­ti­on‘, ‚Was zusam­men­bricht und was neu gegrün­det wird‘, ‚Das Volk urteilt über die Regie­run­gen, den Kle­rus und die Göt­ter‘, ‚Reli­giö­se Moral und sozia­le Moral‘ […] Das Bul­le­tin der FFLP Nr. 73 vom Janu­ar 1896 zitier­te aus die­sen Rede­bei­trä­gen und Tagun­gen: ‚Wenn die Völ­ker die schlech­ten Geset­ze, die sie belas­ten, bei­be­hal­ten, liegt das dar­an, dass sie noch nicht die nöti­gen Fähig­kei­ten erwor­ben haben, um sie los­zu­wer­den.‘ Madame Rouza­de been­de­te ihre Kon­fe­renz mit einer Ankla­ge gegen die christ­li­che Reli­gi­on und all die lächer­li­chen Mani­fes­ta­tio­nen der Anbe­tung. Sie for­der­te die Män­ner auf, der Frau bei der Ein­räu­mung des rich­ti­gen Plat­zes in der Zivi­li­sa­ti­on zu hel­fen. Die Frau kann eine wert­vol­le Hel­fe­rin für den Mann wer­den, da sie die ers­te Erzie­he­rin der Kin­der ist. Wenn die Frau den Kle­rus ver­las­sen hat, kann sie an dem gro­ßen Werk der Zivi­li­sa­ti­on teil­neh­men.‘

Bevor der Vor­sit­zen­de der Kon­fe­renz, Camus, die Sit­zung schloss, wies er dar­auf hin, dass frü­her, vor 1789, Red­ner und Zuhö­rer noch ver­brannt wor­den wären und dass sie vor fünf­zig Jah­ren ins Gefäng­nis gekom­men wären. Doch glück­li­cher­wei­se hät­ten Fort­schritt und Tole­ranz seit­her einen wei­ten Weg zurück­ge­legt. Die Sit­zung wur­de mit dem Ruf geschlos­sen: ‚Es lebe die Repu­blik! Es lebe das Frei­den­ker­tum!‘

Die Pflicht der Frau ist es, Repu­bli­ka­ne­rin und Frei­den­ke­rin zu wer­den.

Um sechs Uhr fand im Hôtel de la Balan­ce ein Ban­kett statt, an dem etwa 60 Gäs­te teil­nah­men. Madame Rouza­de führ­te den Vor­sitz, neben ihr saßen Mon­sieur Camus und der Dele­gier­te der Lib­re-Pen­sée von Cha­lon-sur-Saô­ne. In einer bril­lan­ten Impro­vi­sa­ti­on sprach Madame Rouza­de erneut über die Rol­le, die die Frau in der zukünf­ti­gen Gesell­schaft haben wird und haben muss. Es wur­de auf Madame Rouza­de und den Tri­umph des Frei­den­ker­tums ange­sto­ßen.

Dann wur­den Lie­der gesun­gen; kurz gesagt, alle waren von die­ser brü­der­li­chen Zusam­men­kunft begeis­tert. Der Ball, der im Lokal der Gau­loi­se statt­fand, war ein vol­ler Erfolg. Der Saal war sehr schön deko­riert und vie­le hüb­sche Tän­zer und Tän­ze­rin­nen nah­men an die­sem char­man­ten Abend teil.

Die Bür­ge­rin Léo­nie Rouza­de erläu­ter­te das The­ma ‚Frau und Zivi­li­sa­ti­on‘ und zeig­te in einer kla­ren und ein­fa­chen Spra­che, dass es die Pflicht der Frau ist, Repu­bli­ka­ne­rin und Frei­den­ke­rin zu wer­den, um eine Zivi­li­sa­ti­on zu grün­den, die im Leben von Vor­teil ist. Sie betont, dass es auf der Erde ver­schie­de­ne Reli­gio­nen gibt und dass sich die Geist­li­chen die­ser Reli­gio­nen gegen­sei­tig die Kund­schaft weg­neh­men. Aus die­sem Grund hat die christ­li­che Reli­gi­on die For­mel ‚Außer­halb der Kir­che gibt es kei­ne Ret­tung‘ auf­ge­stellt.

Die Red­ne­rin sag­te, dass die wah­re Reli­gi­on dar­in besteht, eine sozia­le Orga­ni­sa­ti­on zu grün­den, in der es ein Recht auf Arbeit gibt und in der der Arbei­ter sei­nen Anteil am Gewinn erhält, so dass die Fami­lie ehr­lich leben kann. Die Frau­en wür­den ihre Kin­der ihre wirk­li­che Lie­be zei­gen, indem sie sich um die Reform der sozia­len Orga­ni­sa­ti­on küm­mern, in der sie leben müs­sen.

‚Wir wol­len, dass Krieg durch Frie­den ersetzt wird, Elend durch Wohl­stand, und dass es nur noch einen Kampf gibt, den Kampf der Wis­sen­schaft, um die Kräf­te der Natur zu zäh­men und sie zum Nut­zen der Mensch­heit ein­zu­set­zen‘, sag­te sie abschlie­ßend. […]

Im April 1901 hielt Léo­nie Rouza­de in Palai­se­au einen Vor­trag über ‚Le Cler­gé, les Dieux et l’Hu­main‘ („Der Kle­rus, die Göt­ter und der Mensch“). Im Novem­ber 1901 war sie Bei­sit­ze­rin beim 11. Natio­nal­kon­gress der Fédé­ra­ti­on Fran­çai­se de la Lib­re Pen­sée, wo sie Pont-de-Veyle-Oise, die Grup­pen von Valen­ci­en­nes und Con­dé ver­trat.

1902 wur­de für sie ein schmerz­haf­tes und schwie­ri­ges Jahr: Sie ver­lor ihren Mann und been­de­te ihre akti­ve Mit­ar­beit in der Föde­ra­ti­on. Von 1902 bis zu ihrem Tod im Jahr 1916 hat­te sich Léo­nie Rouza­de aus der Öffent­lich­keit zurück­ge­zo­gen. Sie nimmt jedoch in jedem Fall einen wich­ti­gen Platz im Frei­den­ker­tum der Jah­re 1880 bis 1902 ein.«

Werk­aus­wahl: Con­nais-toi toi-même („Erken­ne dich selbst“, Paris 1871); Ci et çà, çà et là („Hier und da, da und hier“, Paris 1872); Le Mon­de ren­ver­sé („Die ver­kehr­te Welt“, Paris 1872); Le Roi Johan­ne („König Johan­nes“, Paris 1872); Voya­ge de Théo­dose à l’î­le d’U­to­pie („Rei­se des Theo­dosi­us zur Insel Uto­pia“, Paris 1872); Déve­lo­p­pe­ment du pro­gram­me de la Socié­té „L’U­ni­on des femmes“: Dis­cours de la citoy­enne Rouza­de, pro­non­cé Salle d’Ar­ras le 13 avril 1880 („Ent­wick­lung des Pro­gramms der Gesell­schaft ‚Uni­on der Frau­en’. Rede der Bür­ge­rin Rouza­de, gehal­ten im Salle d’Ar­ras am 13.04.1880“, Paris 1880); Petit caté­chis­me de mora­le laï­que et socia­lis­te („Klei­ner Kate­chis­mus der säku­la­ren und sozia­lis­ti­schen Moral“, Meu­don 1895, erwei­ter­te Neu­auf­la­gen 1903, 1904, 1905); La Femme et le peu­ple, orga­ni­sa­ti­on socia­le de demain („Die Frau und das Volk, sozia­le Orga­ni­sa­ti­on von mor­gen“, Meu­don 1896, erwei­ter­te Neu­auf­la­ge 1905).

Lite­ra­tur: Lou­is Cou­turier: Léo­nie Rouza­de, l’ouvrière socia­lis­te in: La Lib­re Pen­sée et les femmes, les Femmes et la Lib­re Pen­sée (Paris 2014, S. 192ff.); Hei­ner Jes­tra­bek: Léo­nie Rouza­de in: Frei­den­ke­rin und Frau­en­recht­le­rin Maria Véro­ne. Bio­gra­phi­sche Por­träts von 70 Frei­den­ke­rin­nen Vor­kämp­fe­rin­nen für Frau­en­rech­te und Frei­es Den­ken (Hei­den­heim-Reut­lin­gen 2024, S. 155–159).

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