Ausgabe 129

Cover diesseits 129
Humanistische Bildung
Die aktuelle Ausgabe Nr. 129 – jetzt zum Download
Die neue Ausgabe der diesseits geht Fragen rund um eine humanistische Bildung nach.
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Kurt Vonnegut Graffito Mural Schriftsteller Autor
Sinnstiftung durch Erfühlen
Kurt Vonnegut: Poesie des Lebens
Humanistische Bildung meint vor allem Persönlichkeitsentwicklung. Kurt Vonnegut vermochte es, durch das Erfühlen schöner Augenblicke den Wunsch zu wecken, andere und sich selbst zu inspirieren, seelisch zu wachsen.
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Die Digitale Stunde der Humanistischen Gemeinschaft Hessen
Erwachsenenbildung auch in Zeiten von Corona
Neben der Jugendarbeit und der Humanistischen Lebenskunde legt die Humanistische Gemeinschaft Hessen (HuGH) großen Wert auf ihr Angebot von Informations- und Bildungsveranstaltungen für Erwachsene. Vorträge zu kontroversen oder naturwissenschaftlichen Themen, bildungspolitische Infoveranstaltungen, Podiumsdiskussionen zur Religionskritik oder auch satirische Lesungen – all das gehört für gewöhnlich zum Veranstaltungsportfolio der HuGH. Doch in der Pandemie können diese Formate nicht mehr verantwortungsvoll stattfinden. Um dem Wunsch nach aktuellen inhaltlichen Impulsen und dem Austausch untereinander Rechnung tragen zu können, hat die HuGH ein neues Format gestartet: die „Digitale Stunde“. Dr. Jochen Blom hat selbst zwei der Veranstaltungen des neuen Formats gestaltet. Ein Erfahrungsbericht.
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Trauerbegleitung
Trauerbegleiterin Ute Zerwer im Gespräch
Trauerbegleitung: „Für mich hat diese Arbeit viel mit Gefühl und Empathie zu tun“
Früher wollte Ute Zerwer eigentlich Hebamme werden, ein Beruf, der am Anfang des Lebens steht. Auf ihrem beruflichen Weg und auch ehrenamtlich befasst sie sich jedoch seit vielen Jahren mit dem Ende des Lebens. Als Fachkrankenschwester für Onkologie und im ambulanten Hospizdienst hatte sie mit Schwerstkranken und Sterbenden zu tun, heute berät sie Menschen zu Patientenverfügungen. Seit fünf Jahren leitet sie ehrenamtlich eine Trauergruppe. Inwiefern ist die Auseinandersetzung mit Tod und Trauer eine Form von Bildung? Wir haben mit Ute Zerwer über ihre wichtige Arbeit als Trauerbegleiterin gesprochen.
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Das Kulturhistorische Archiv in Eichwalde
Archivar Olaf Schlunke im Interview
Kulturhistorisches Archiv des HVD: „Es ist wichtig zu verstehen, wie sich etwas entwickelt hat“
Seit 1997 gibt es das Kulturhistorische Archiv (KHA) des HVD Berlin-Brandenburg. Das Archiv mit Sitz in Eichwalde soll nicht nur das Gedächtnis des Humanistischen Verbandes sein und Zeugnisse der freigeistigen und humanistischen Geschichte sammeln und erschließen, sondern es soll auch ein Ort werden, an dem Geschichte direkt erfahrbar ist. Olaf Schlunke, der seit Ende 2018 das KHA betreut, spricht im Interview über die Archivalien, die Aufgaben des Archivs und die geplante Öffnung.
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Joachim Kahl
Zum 80. Geburtstag von Joachim Kahl
„Ich bin nicht zahm, sondern differenzierter und reifer geworden“
Der Philosoph Joachim Kahl aus Marburg ist seit Jahrzehnten eine wichtige Stimme für die freigeistig-humanistische Bewegung. Mit seiner Bildungsarbeit, seinen Vorträgen und Publikationen erregte er Aufmerksamkeit über die Verbandslandschaft hinaus und blieb dabei stets dialogfähig bis ins theologische Lager hinein. Aus Anlass des 80. Geburtstages von Joachim Kahl am 12. Mai hat Helmut Fink aus Nürnberg, der den Philosophen seit den 1990er Jahren kennt, ein Gespräch mit ihm geführt, das im Folgenden komprimiert wiedergegeben wird.
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Humanistische Schulen in Uganda
Uganda Humanist Schools Trust
Humanistische Schulen in Uganda: Hoffnung durch Bildung
Ein schweres koloniales Erbe, lähmende religiöse Einflüsse und die Coronapandemie: In Uganda gibt es mehr Probleme als Lösungen. Eine Handvoll humanistischer Schulen bringt Hoffnung in ein Land, in dem Bildung der Schlüssel für eine bessere Zukunft ist.
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Buchseiten bilden ein Herz
Schriftenreihe der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg
Herzensbildung und Urteilsfähigkeit
Der neue Band der Schriftenreihe der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg stellt die Humanistische Bildung in den Mittelpunkt. Die philosophischen, sozial- und erziehungswissenschaftlichen Beiträge des Bandes diskutieren Menschenbilder im Anthropozän und angesichts von Digitalisierung, verbinden Bildungstheorie mit Gesellschaftstheorie, untersuchen Wertebildungsprozesse in Schule und Gesellschaft und heben die Bedeutung von Dialogfähigkeit im Pluralismus hervor. Humanistische Praktikerinnen und Praktiker aus unterschiedlichen Bundesländern geben Auskunft über verschiedene Ethik-Unterrichte und über das Fach Humanistische Lebenskunde. Wir haben mit Ralf Schöppner, Akademie-Direktor und Herausgeber des Bandes, über Inhalt und Anspruch der Publikation gesprochen.
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Postkarte einer Jugendweihe der Berliner Freireligiösen Gemeinde (Archivbild)
Geschichtliche Wurzeln
Lebenskundeunterricht: Vom Jugendunterricht zur Lebenskunde
Lebenskundeunterricht ist mittlerweile vor allem in Berlin ein Erfolgsmodell. Seine Wurzeln reichen bis ins Ende des 19. Jahrhunderts.
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Kinder Bildung inklusive Schulen
Offene Bildung für alle
Humanists UK kämpfen für inklusive Schulen
An vielen britischen Schulen gibt es nach wie vor religiöse Lehrpläne bis hin zur Indoktrination. Unsere britische Partnerorganisation Humanists UK hat ein Manifest für inklusive Schulen veröffentlicht, in dem skizziert wird, wie sich das Schulsystem ändern muss, damit eine offene und ausgewogenen Bildung für alle Kinder in Großbritannien möglich wird. Wir veröffentlichen hier das Manifest der Humanistst UK, zusammen mit einer Einordnung von Ruth Wareham, Leiterin der Bildungsarbeit von Humanists UK.
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