Ausgabe 127

Videokonferenz bei der digitalen Welthumanist*innenwoche des HVD Berlin-Brandenburg, 2020.
International Humanist Day
Die erste digitale Welthumanist*innenwoche des HVD Berlin-Brandenburg
In diesem Jahr organisierten wir – ein vierköpfiges Team des HVD Berlin-Brandenburg – erstmals eine „Welthumanist*innenwoche“: Anlässlich des International Humanist Day am 21. Juni 2020 veranstalteten wir bereits in den Tagen vor dem eigentlichen Feiertag ein vielfältiges Programm unter dem Motto „Lebe. Liebe(r). Selbstbestimmt.“.
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Gruppe von als »Juden der Rasse nach« gekennzeichneten Menschen in Minsk 1941, während der deutschen Besatzung Weißrusslands.
Eine deutsches Doppelleben
Die Biografie von Artur Wilke
Ein studierter Theologe, der sich der SS anschließt, zum Massenmörder wird, anschließend unter dem Namen seines gefallenen Bruders weiterlebt, keinerlei persönliche Schuld eingesteht und das theologisch begründet. Die Biographie von Artur Wilke, die der Journalist Jürgen Gückel in seinem Buch „Klassenfoto mit Massenmörder“ erforscht hat, wirft Licht auf ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte.
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Wichtige Tage im Leben feierlich begehen
Humanistische Lebensfeiern in Krisenzeiten
Feiern, besonders Lebensfeiern sind wichtig für uns Menschen. Wichtige Tage im Leben besonders feierlich zu begehen gehört seit Jahrtausenden zu unserer Kultur, sei es nun die Feier zur Geburt, zum Erwachsenwerden, zur Besieglung einer Partnerschaft oder zum Abschied. Doch was, wenn das feierliche Begehen dieser besonderen Ereignisse nicht mehr möglich ist?
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Gemälde, Giovanni Battista Tiepolo: Neptun streut die Schätze des Meeres zu Füßen der Venezia aus.
Konjunkturpaket der Bundesregierung
Milliarden im Sinne des praktischen Humanismus
Die Bundesregierung hat ein mächtiges Konjunkturpaket beschlossen. Doch mit den 130 Milliarden Euro lässt sich nicht nur die deutsche Wirtschaft retten.
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Spielplatz mit Absperrband
Solidarität und ethische Grundsatzfragen
Was lässt sich aus humanistischer Perspektive zu Corona sagen?
Corona ist nicht nur ein Virus. Neben neuen Ausbrüchen von Bescheidwisserei und Verschwörungserzählungen erleben wir auch ansteckende Debatten über Wissenschaft und Solidarität sowie eine Scheu, ethische Grundsatzfragen offen zu diskutieren. Was lässt sich aus humanistischer Perspektive dazu sagen?
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Zeltlager geflüchteter Menschen in Idomeni, Griechenland, an der Grenze zu Mazedonien.
Flucht und Menschenrechte
Zur Situation Geflüchteter: Die unsichtbare Krise
Das Coronavirus beherrscht die Schlagzeilen. Aber Kriege, Verfolgung, Flucht, soziale Ungerechtigkeiten und die Missachtung und Verletzung von Grund- und Menschenrechten passieren weiterhin in der Welt. Wir dürfen dies nicht ignorieren.
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Bände der Reihe Humanistische Porträts
Leben und Werk von Humanist*innen
Buchreihe „Humanistische Porträts”
Die Reihe „Humanistische Porträts“ widmet sich dem Leben und Werk von Humanistinnen und Humanisten, es zeigt die Menschen im Humanismus. Hubert Cancik, einer der drei Herausgeber, erläutert Anlass und Konzept der Reihe und auch die Probleme, denen sie gegenübersteht.
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Sonnenuntergang, Bank, Baum.
Recht auf Suizidhilfe
Zum humanistischen Entwurf für ein neues Suizidhilfekonfliktgesetz
Laut Bundesverfassungsgericht wurde das Persönlichkeitsrecht von Sterbewilligen durch den 2015 verabschiedeten Suizidhilfe-Strafrechtsparagraphen 217 verfassungswidrig eingeschränkt. Für das Desaster des jetzt gekippten Verbots waren damals maßgeblich Lobbyist*innen der Kirchen verantwortlich, was bisher allerdings kaum transparent wurde. Humanistische und individualethische Ansätze könnten nun im konstruktiven Dialog mit der Politik stärker Geltung erlangen.
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JuHu Berlin am Welthumanistentag 2019.
Interview mit Clara Wilmes
Junge Humanist*innen: Jugendverbandsarbeit in Corona-Zeiten
Im Interview berichtet die Junge Humanistin Clara Wilmes von den Erfahrungen und Herausforderungen in der Jugendverbandsarbeit in Corona-Zeiten, neuen digitalen Formaten und der Wichtigkeit eines Wir-Gefühls.
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Polizisten
Humanistische Werte jenseits von Gehorsam
Corona: Grenze der humanistischen Selbstbestimmung?
Wer im Laufe der noch immer andauernden Corona-Pandemie die unterschiedlichen Diskurse in sozialen Netzwerken verfolgt hat, wird häufiger auf ein Zitat von Hannah Arendt gestoßen sein: „Kein Mensch hat das Recht zu gehorchen“. Im Kontext der Maßnahmen zu Eindämmung der Pandemie wird es benutzt, um auf die massivsten Grundrechtseinschränkungen von Bürgerinnen und Bürgern seit Weltkriegsende hinzuweisen. Mit unterschiedlichen Intentionen.
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